Feb 102011
 

Ich bin ja einer der Menschen, die direkt von der weitreichenden Vernetzung profitieren, weil ich so ziemlich alles am heimischen Bildschirm erledigen kann: vom Geburtstagsgeschenk-Kauf bis zum Anzeigenauftrag, von der Strickanleitung bis zur Online-Recherche. Anders könnte ich mir auch kaum meine Selbständigkeit erhalten.

Seit einiger Zeit baut sich allerdings ein massives Problem auf, das mehr und mehr meine Web-Freude trübt: meine DSL-Leitung stirbt. Ich habe das dumme Gefühl, dass jede Neuerschließung in der Umgebung genau und ausschließlich von meiner Leitung abgezweigt wird. Das geht so weit, das ich bei meinem DSL-Anbieter inzwischen 5 € Nachlass bei der DSL-Grundgebühr bekomme, weil die zugesicherte Geschwindigkeit nicht annähernd erreicht wird.
Noch ein paar vernetzte Haushalte und ich bekomme einen persönlichen Eilboten, der DVDs zustellt – weil es schneller geht als der Upload.

Richtig lästig wird das bei eiligen Druckdaten:
„Moment, ich schicke schnell den Katalog – morgen oder übermorgen sollte er da sein…“
Wenn das fußlahme DSL-Männchen mit seinen müden 192 kbit/s nicht unterwegs schlapp macht.

Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat heute auch noch mein Handy seinen Dienst verweigert: das Touch screen hat neuerdings Berührungsängste, sprich, weigert sich, Eingaben anzunehmen. Herzlichen Dank.

Also krame ich wieder meinen alten Tasten-Knüppel aus der Kiste auf dem Speicher – Ach! Da ist ja auch noch das alte ISDN-Modem! Das nehme ich vorsichtshalber auch gleich mit nach unten…

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