Dez 312017
 

Was für ein wunderschöner Tag! Die Sonne scheint und es ist richtig warm! Einen besseren Tag hätte ich mir nicht aussuchen können, um wieder mit dem Laufen anzufangen. Die freien Tage, die Erholung, das Ausschlafen und vor allem das für-niemanden-außer-mich-selbst-verantwortlich-sein geben mir so viel Elan und Motivation, dass ich von mir selbst überrascht bin. Auf einmal fühlt sich alles so leicht und einfach an und während ich laufe, erkenne ich, wie ausgepowert und fertig ich tatsächlich vor meinen freien Tagen war und wie dringend mein Körper diese Erholung und das Nichtstun gebraucht hat. Das habe ich zu den stressigen Zeiten gar nicht wahrgenommen und schon gar nicht hinterfragt. Umso mehr wird mir jetzt klar, wie sehr ich mich in meinem Alltag zwangsläufig mangels Alternativen überfordere.

Interessant, vielleicht auch ein wenig beängstigend, wie sehr der Verstand uns von unserer Körperwahrnehmung ablenkt, wenn es die Situation erfordert und wie viel wir diesem Körper zumuten können, bevor er uns das Fehlverhalten übel nimmt. Umso mehr werde ich in Zukunft versuchen, auch die kleinen Zeichen zu erkennen und den Akku rechtzeitig wieder aufzuladen, bevor der Memory-Effekt eintritt.

In diesem Sinne:

Liebe berufstätige Mütter, ich habe eine Botschaft für euch.
Nein, ihr werdet nicht alt und senil. Euer Körper und euer Gehirn ist einfach nur begrenzt belastbar. In dem Moment, wo ihr beides wieder nur für euch selbst und ausschließlich für eure eigenen Verantwortlichkeiten benutzt, ist alles wieder gut. Haltet durch und nehmt euch ein paar Tage Urlaub von der Familie.

Euch allen ein erkenntnisreiches, glückliches und friedvolles neues Jahr 2018.

Sep 192011
 

So, jetzt haben wir also die erste Neuer-Alltag-Woche hinter uns, in die gleich alles reingepackt war, was irgendwie möglich ist. Anstrengend ist sie gewesen, nicht nur wegen der Umstellung am Morgen, sondern auch, weil sich unser Kindergartenkind gleich seine erste Erkältung eingefangen und dem kleinen Bruder vererbt hat.
Wer schon einmal drei Nächte mit Zwergen im Bett verbracht hat, weiß, wie der Schlaf dann aussieht und wenn die Nacht dann auch noch um 5:30 Uhr zu Ende ist, hält sich der Elan für das große Arbeitsprojekt ziemlich in Grenzen.
Am Samstag, nach meinem Ausbildungs-Übungstag hatten wir dann ein Grillfest bei meiner Familie, am Sonntag hatte mein Schwiegervater Geburtstag und heute, wo es nach dem üppigen Wochenende eigentlich nur kalte Küche geben sollte, versäumte meine Große den Bus und ich musste sie und eine Freundin holen, die dann zum Essen blieb (dass ich schnell noch kochte).

Leute, ich sage es euch: Ich bin platt.
Ein etwas langsamerer Einstieg wäre schon schön gewesen.
Dafür kann es jetzt nur besser bzw. ruhiger werden – ich freue mich schon darauf.

Und weil ich in der vergangenen Woche gar nicht mehr dazu gekommen bin, hier ein paar Zeilen zu schreiben, zeige ich jetzt noch schnell den Sonnenaufgang vom letzten Donnerstag, weil es da (noch) so schön war. Und wenn ihr die Häuser genau anguckt, dann seht ihr, dass wir über dem Bodennebel wohnen, der Riedenburg noch zwei, drei Stunden den Anblick der Sonne verwehrt…

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