Jan 022018
 

So, es ist wieder mal Zeit zum Basteln! Und da ich ja nun, wie bereits bekannt, erholt und frisch in meine Tage starte, habe ich es tatsächlich geschafft, mit nur 5 Tagen Abstand das zweite Schubladen-Projekt zu beenden. Ich bin begeistert. Und brauche mehr Urlaub.

Die Geschichte

In zwei Zimmern meines Hauses baumeln schon seit geraumer Zeit zwei traurige Glühbirnen in ihren Fassungen vor sich hin und fühlen sich vermutlich ziemlich nackt. Leider sind das weder Keller- noch Speichernotlösungen, sondern waschechte potentielle Wohnraum-Lampen. Und als wäre das nicht schon traurig genug, muss ich noch zugeben, dass die Kleider, sprich Lampenschirme seit ebensolanger Zeit in einem Karton verweilen. Das tun sie, weil die zukünftigen Lampenbesitzer sich eine andere Farbe als die verfügbare gewünscht haben und ich ohne mit der Wimper zu zucken versprochen habe, die Umgestaltung selbst vorzunehmen.

Die Anleitung

Manchmal ist es echt lästig, dieses Mal aber ein klarer Vorteil, dass man im schwedischen Möbelhaus so gut wie alles immer in unzähligen Einzelteilen kauft. Damit musste ich die insgesamt 80 Platten also nur aus den Tütchen holen und auf Zeitungspapier platzieren – was bei 80 Stück dann doch auch eine Zeit lang gedauert hat…
Grundlage für die farbliche Gestaltung waren die jeweiligen Lieblingsfarben rot und blau. Die rote Lampe lehnt sich an einen Vulkan an, die blaue an eine Unterwasserwelt. Dafür habe ich die einzelnen Platten mit herkömmlichen Acrylfarben gestrichen. Mit dem Pinsel aufgetragen ergibt sich eine leichte, faserig wirkende Struktur, die an Wasser erinnert. Man muss dabei nur ein wenig auf die Streichrichtung achten, damit es nicht unordentlich aussieht. Weil meine beiden Kleinen Glitzer lieben, habe ich die Platten direkt nach dem Anstrich mit Glitter aus der Dose bestreut, den gibt es immer mal wieder im Supermarkt zu kaufen. Danach durften die Einzelteile eine Nacht durchtrocknen.

Heute habe ich nur noch alle Teile montiert und die beiden fertigen Kugeln an ihren Fassungen angebracht. Geschlossen erinnern sie mich eher an Tetris, aber geöffnet wirken sie genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: die Vulkanlampe mit ihrem bronzefarbenen Inneren glüht förmlich, während die Unterwasserlampe durch die silbernen Innenseiten wie mondbeschienenes Wasser glitzert. Hach, wie schön – wieder etwas erledigt! So kann das Jahr weitergehen…

Aug 072011
 

Bastelzubehör wird auf einer größtmöglichen Fläche verteiltManchmal packt mich der Übermut (Wahnsinn?) und ich biete meinen Mädels an, mit ihnen zu basteln. Dann werden Unmengen von Papier angeschleppt, Scheren und Kleber aus den Verstecken gezaubert und am liebsten sofort losgeschnippelt. Die Motiv-Wahl fiel relativ schnell auf ein Halloween-Schloss (muss am Herbstwetter liegen) und es wurden sofort die Aufgaben verteilt.

Wie es aussieht, wenn man einer Vierjährigen aufträgt, ein blaues, ein rotes und ein gelbes Tonpapier herauszusuchen, ist links zu sehen.

Was herauskommt, wenn eine Zehnjährige die Schere schwingt, folgt hier:

Bild aus Ton- und Transparentpapier

 

Übrigens:
Wer gerade kein Fenster zur Hand hat, kann das Schlösschen auch mit einer Kerze beleuchten. ;-)

Mrz 222011
 

Vor Kurzem rief mich mein Mann an und erzählte, im Supermarkt unseres Vertrauens gäbe es schöne Milchglas-Pinnwände, 40 x 40 cm groß. „Super!“ sagte ich, „aber eine reicht nicht, oder?“
Wir einigten uns auf drei.
Dann sahen wir uns die schicken Teile an und stellten fest, dass jede mit vier Schrauben befestigt wird. 12 Löcher in die Wand bohren?? Auf keinen Fall. Eine andere, schöne und kostengünstige, Lösung musste her.
Also ab in den Baumarkt und eine OSB-Platte und eine Dose Lack in „mango“ gekauft.
Mein handwerklich äußerst geschickter Ehemann kümmerte sich um die rundgefrästen Kanten, mit der Farbe klecksten wir dann gemeinsam. Dann noch (2x) Schrauben und Bohren, Messen und Staubsaugen – und schon hing unser Werk an der Wand über dem Schreibtisch.

Die Struktur der Platte bildet einen schönen Kontrast zum Glas (aus dem auch die Tischplatte besteht, die ich hier bewusst nicht abgelichtet habe, weil ich erst aufräumen muss… *räusper*) und die Farbe gefällt uns auch sehr gut.

Wieder ein Sieg im Kampf gegen das Chaos.

Dez 252010
 

Christbaum 2010Wie an der sinkenden Frequenz meiner Posts unschwer zu erkennen war, hatte es auch mich fest im Griff, das Weihnachtsfieber. Es ist aber auch faszinierend, dass man jedes Jahr wieder von einem seit Jahrtausenden unveränderten Datum hinterrücks und unvorbereitet überrumpelt werden kann – so ähnlich wie unser Jüngster auch noch beim zweiundwanzigsten „Buh!“ erschrickt.

Aber unanhängig davon liebe ich das Weihnachtsfest und alles, was damit zusammenhängt: Kerzen, Plätzchen, Backen, Basteln, Baumschmuck und vor allem die Freude, die unsere Kinder an all diesen Dingen haben – auch wenn das für mich manchmal mit Zeitnot und zum Ende hin auch gelegentlich mit Erschöpfungszuständen verbunden ist.
Jetzt, in diesem Moment, bin ich gerade völlig entspannt, da auch unser großes Weihnachtsessen (erfolgreich) hinter mir liegt und alles wunderbar geklappt hat. Deswegen wünsche ich euch allen – etwas verspätet, dafür aus tiefstem Herzen – noch erholsame und ruhige Feiertage und hoffe, ihr hattet einen ebenso schönen Weihnachtsabend wie wir.

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