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Glücksbringer » Designerhaase
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Jan 012014
 

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FeuerwerkIch hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und wünsche euch für 2014 Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg – vor allem aber 365 Tage voller Spaß und die Erfüllung eurer Herzenswünsche!

Nov 202013
 

Heute Morgen hat mich einer meiner Kunden angerufen, bei dem so gut wie gar nichts glatt gelaufen ist. Ständig bin ich in Verzug gekommen, mal waren die Kinder krank, mal hatte ich unaufschiebbare andere Termine und trotzdem war er immer freundlich und verständnisvoll. Heute also rief er mich an wegen ein paar Änderungen und meinte dann, dass ich ihm eine Rechnung schreiben soll. Ich antwortete ihm, dass ich eigentlich gar keine Rechnung schreiben dürfte, weil er ständig warten musste. Und dann sagte er Folgendes:

„Ach, ein Monat hin oder her ist doch völlig egal. Wie sagen die Afrikaner? Ihr Europäer habt die Uhr, wir haben die Zeit.“

Wow.
Ich verbleibe voller Bewunderung und Respekt und wünsche Ihnen allzeit Glück, Erfüllung und gute Geschäfte.

Jan 202013
 

„Gruß zum Meister“ – mit diesen Worten begann vorgestern meine allererste Karate-Stunde.

Ja, ich habe mich doch tatsächlich endlich entschlossen, mir trotz tausend Gegenargumenten endlich einen Kindheitstraum zu erfüllen und einen Kampfsport zu erlernen. Mit 14 hätte es noch Kickboxen sein müssen, dafür ist mir jetzt aber meine Nase zu schade und die Teenager-Aggressivität hat sich auch ziemlich gelegt…
Also habe ich die Chance des vor-Ort-Trainings und des die-Kinder-gehen-auch-hin genutzt und Karate-Unterricht gewählt – und da meine Älteste jetzt auch schon am Erwachsenentraining teilnehmen darf, lässt sich das Ganze auch noch familientauglich umsetzen.

Ich habe jetzt auf jeden Fall großen Respekt vor meinen Mädels: japanische Begriffe einprägen, während man komplexe Bewegungsabläufe erlernt und dabei nicht aus der Puste kommen ist schon eine Leistung. Aber es macht unheimlich viel Spaß und ich konnte – die Liegestützen mal ausgenommen – auch recht gut mithalten. Und das Beste ist, dass beim Karate die Anfänger schön unbeobachtet vom Rest der Gruppe ganz hinten stehen, um sich von den Besseren etwas abgucken zu können – ist ja immer so eine Sache, wenn man als Erwachsener etwas Neues anfängt…

Wow. Ich bin so stolz, das endlich durchgezogen zu haben.
2013 wird ein gutes Jahr.

Nov 102012
 

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Und, was habt ihr so gemacht am 10.11.12 um 13:14 Uhr (und 15 Sekunden)?

Also ICH habe das erste Mal seit meiner Schulzeit (!) wieder ein Auftragsportrait fertiggestellt. JUHUUUUUUU!!
Unfassbar, dass es tatsächlich schon mindestens 16 Jahre her ist, dass ich ein Bild verkauft habe…

Aber heute möchte ich erst einmal erzählen, wie es dazu kam.

Seit der Geburt meiner zweiten Tochter beschränkten sich meine künstlerischen Tätigkeiten auf die für meine Arbeit benötigten Skribbles und schnelle Illustrationen. Für andere Werke hatte ich weder Zeit noch Muße noch den nötigen (vor Kinderhänden geschützten) Raum. Und so träumte ich Jahr für Jahr von einer fernen Zeit, in der ich ich die Möglichkeit, die Nerven und das nötige Kleingeld hätte, um mir irgendwo ein kleines Atelier zu ermöglichen, bis ich selbst schon nicht mehr daran glaubte, dass diese Zeit noch kommen würde.
Doch dann ergab es sich, dass meine Schwester genug Freizeit hatte, um mir dabei zu helfen, eine große Idee zu verwirklichen – und ich gebe offen zu, dass ich alleine weder die Motivation noch die Energie und die Kraft gehabt hätte, das durchzuziehen. Sie half mir nämlich, unseren seit dem Hausbau vollgestopften Speicher zu entrümpeln, aufzuräumen und einen Teil davon in ein Atelier zu verwandeln.

Wir haben unzählige Kartons zerkleinert, alte Geräte entsorgt, Kindersachen aufgeräumt. Steinwoll-Reste verpackt, Bauholz umgeschlichtet, Fliesen und Dachtaschen nach unten geschleppt. Baustützen und 40kg schwere Feinputz-Säcke die Einschubtreppe nach unten gewuchtet (ja, wir sind stark!). Wir haben versucht, die Steinwoll-Fasern mit dem Staubsauger zu bekämpfen, aber sie waren sehr, sehr lange ausdauernder. Den ganzen Krempel, der weiterhin im Speicher lagern muss, in einer Hälfte des Raums gestapelt. Ich habe zwei Anhänger voll Kram zum Bauhof gefahren. Dann konnten wir endlich die Unmengen von gelagerten Bastel- und Malutensilien nach oben schleppen. Drei Stockwerke. Ich habe mir ein paar Dekogegenstände und einen kleinen Teppich gegönnt und das alte Bett unserer Ältesten wieder aufgebaut. Und dann am 25. September war es endlich so weit:

Ich vermisse weder den Putz an der Wand, noch den Bodenbelag und die silberne Dampfsperre an den Decken sorgt für eine wundervolle indirekte Beleuchtung, wenn man einen Baustrahler nach oben richtet. Im Winter wird mit Fleecejacke gemalt und im Sommer kommt unser alter Ventilator endlich wieder zum Einsatz – oder ein Aktmodell ;).
Ich bin einfach nur begeistert, über das, was wir geleistet haben und über die Möglichkeiten, die ich jetzt wieder habe.

Am folgenden Tag wurde das Atelier dann mit einem ersten Werk eingeweiht, wie es schöner nicht hätte sein können: einem Geschenk zur standesamtlichen Trauung der besten Freundin meiner Schwester. Einen Pinsel habe ich zwar noch nicht geschwungen, aber dafür einen Keramikstift:

Und die Teller konnten völlig ungestört trocknen, während ich sie beruhigt alleine ließ, weil meine Kinder die Einschubtreppe nicht alleine aufbekommen.

Wow.
Ich kann endlich wieder malen.

Jun 172012
 

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Heute muss ich etwas ganz Banales, völlig unspektakuläres posten, weil es für mich tatsächlich sensationell ist:
Ich war gestern Abend mit meiner Großen auf der Riedenburger Sonnwendfeier.
Ein Abend ohne Verpflichtungen und Deadlines, ohne Hektik und Geschrei und dann anschließend noch leckerer Steckerlfisch und ein nächtlicher Spaziergang. Mann, das ist schon unglaublich lange nicht mehr vorgekommen. Und um noch eins draufzusetzen, haben wir heute Nachmittag noch einmal zu fünft eine Runde um den Stadtweiher gedreht, ein Eis gegessen, das neueste Gerät auf dem Spielplatz getestet und dann zuhause noch die Gartenliegen. Und das alles bei Sonnenschein und weiß-blauem Himmel.

Für andere nichts Besonderes, für mich schon fast dekadent – und ich frage mich wieder einmal, warum ich das nicht viel öfter mache, warum ich meinen Verpflichtungen immer wieder erlaube, über mein Leben zu bestimmen.
Aber irgendwann lerne ich es auch noch, wie man dem Vergnügen mehr Raum gibt. Bis dahin erfreue ich mich an den letzten Laternen der Sonnwendfeier, die noch auf dem Stadtweiher schwimmen und der Aussicht auf viele weitere Möglichkeiten, alte Gewohnheiten abzulegen.

Riedenburger Stadtweiher

 

 

 

 

Jun 032012
 

Hallo Du!

Das erste Lob dieses Artikels geht an Dich – weil Du immer noch nicht aufgehört hast, daran zu glauben, dass es hier auch mal wieder etwas Neues zu lesen gibt!

Und dann gehe ich gleich über zum nächsten Lob, das ich dem Team der Gesichtschirurgie an der Uniklinik Regensburg widme:
Hier haben zwei Ärztinnen für meine Tochter Überstunden gemacht und mit Engelsgeduld ihre gerissene Lippe geflickt, obwohl sie alles Andere als kooperativ war.

Das dritte Lob geht an den Paketdienstfahrer, der mich in unserer Straße (auf dem Weg zum Kindergarten) angehalten hat, weil er anhand meines Kennzeichens vermutete, dass ich der Empfänger seines Paketes bin – starke Aktion!

Als nächstes ist meine Schwester an der Reihe, weil sie sich im Erlebnisbad erfolgreich um sieben Tollwütige Teenager und zeitweise auch noch um meine Fünfjährige gekümmert hat, weil Sohnemann partout ausschließlich von mir betreut werden wollte.

Das letzte Lob des heutigen Tages gilt schließlich meinem Mann, weil er sich heuer so richtig in die Gartengestaltung kniet und es inzwischen überall viel schöner aussieht. Ich freue mich schon auf unsere erste selbstgezogene Paprika!

 

 

Jan 012012
 

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