Jan 082013
 

Gestern war unser Dreijähriger mal wieder topfit und ließ sich erst zum Schlafen überreden, als wir auch nach oben gingen. Während ich schon im Bett lag, erklärte mein Mann ihm auf dem Flur, dass er entweder in seinem Zimmer oder bei seiner Schwester schlafen könne. Er zeigte aber auf die Schlafzimmertür und meinte:

„Nein, ich will da!“
Mein Mann antwortete: „Nein, bei uns schläfst Du nicht!“
„Aber die Mama hat mich lieb!“
„Ich hab‘ Dich auch lieb.“
„Nein, Du nicht! Nur die Mama.“

Entnervt ging mein Mann erst einmal ins Bad, was der Kleine natürlich ausnutzte und zu mir ins Bett kroch. Mucksmäuschenstill lag er neben mir, als sein Papa das Licht ausmachte und sich ins Bett legte. Aber nachdem ihm klar war, dass unser Sohn bei mir war, fragte er:

„Eric?“
„Ja?“
„Bist Du da?“
Kurze Stille.
„Nein.“

Was soll ich sagen – er verbrachte die Nacht bei uns.

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  2 Responses to “Schlafplatzwahl”

  1. Ich hab’s dann umgedreht gemacht und bin zu meinem Sohn gekrabbelt. So hatte ich dann die Chance auf eine halbe Nacht ohne Kind an mir. Und mein Mann auch.

    • Das ist natürlich die beste Lösung für alle Beteiligten, aber dann hätte ich seine Decke aus dem Bett seiner Schwester holen und mich in seinem Zimmer über einen Berg Bauklötze tasten müssen, die er um halb zehn noch schnell ausgeleert hat – da hat dann die Müdigkeit gesiegt… ;-)

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