Nov 142012
 

Heute war es endlich so weit: mein erstes bestelltes Portrait aus dem Atelier wechselte den Besitzer – was für ein tolles Gefühl!
Nach zwei „Aufwärmbildern“ mit Graphit und Ölkreiden, bei denen ich festgestellt habe, dass ich ganz schön eingerostet war, entstand das Endergebnis mit Künstlerfarbstiften für die gewünschte zurückhaltende Farbgebung (die es ziemlich erschwerte, das Bild ordentlich abzufotografieren).
Vorgestern habe ich noch Fotokarton für das Passepartout besorgt und ihn so richtig nach alter Schule zugeschnitten, damit das Ganze auch ordentlich aussieht und in einen Standardrahmen passt.
Jetzt muss das gute Stück bei der Auftraggeberin noch auf den Weihnachtsabend warten, bevor es vom Beschenkten betrachtet werden darf, aber hier darf es sich mit hochoffizieller Erlaubnis jetzt schon zeigen.

Hach, die Malerei hat echt Suchtpotential.
Braucht jemand ein Portrait?

Dez 082011
 

Unglaublich – da habe ich endlich wieder mal Zeit für ein paar Posts und dann werde ich gleich von einem zweifachen Fatal Error ausgeknockt: einem in meinem Immunsystem und einem in der WordPress-Installation. Ersterer ist auf dem Wege der Besserung, letzterer wurde durch rigoroses Pluginlöschen auf dem Server zumindest so weit beseitigt, dass ich jetzt wieder auf meine Administration zugreifen kann.

Aber genau genommen leide ich noch unter weiteren Fatal Errors, wie z.B. dem völligen Verlust von Weihnachtsstimmung. Normalerweise habe ich schon Anfang November den unwiderstehlichen Drang, die Weihnachtsdeko aus dem Keller zu holen, jetzt betrachte ich diese mit dem selben Was-soll-das-denn-Gefühl, wie damals den zwischen Palmen aufgehängten Kitsch-Weihnachtsmann im Badeurlaub auf Teneriffa.
Genauso seltsam finde ich übrigens die Tatsache, dass ich überhaupt nicht das Gefühl habe, dass die Tage kürzer und dunkler werden. Das könnte aber eventuell daran liegen, dass ich schon seit Monaten vor der Sonne aufstehe und mich eher nach Notwendigkeiten als nach Zeitplänen richten muss: Arbeit wird erledigt, wenn sie reinkommt und Abend ist es, wenn die Kinder im Bett liegen…
Aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich ja jetzt ein bisschen Weihnachsstimmung verbreiten. Versuchen, zu verbreiten. Wie auch immer.

Hier also ein paar Impressionen aus dem Haaseschen Dekofundus:

Sep 122011
 

Neulich unterhielten wir uns über dringende Wünsche unserer Töchter, die leider nicht sofort erfüllt werden können und daher auf Weihnachten verschoben werden müssen. Da bei uns am 24. das Christkind den Baum schmückt und die Geschenke bringt, werden bereits am Vortag die zwei Türen zum Wohnzimmer zugesperrt, um allen Beteiligten eine ruhige Arbeitsathmosphäre zu schaffen.
Jetzt ist es aber so, dass in letzter Zeit unsere sämtlichen Zimmertüren-Schlüssel auf wunderbare Weise verschwinden. Also bemerkte mein Mann: „Heuer kann das Christkind leider nicht zu uns kommen, weil alle Schlüssel weg sind und wir nicht zusperren können.“
Daraufhin kam unsere Vierjährige ins Grübeln und meinte dann: „Da gibt’s noch eine andere Mögichkeit…“

Jan 112011
 

ChristbaumUnsere Familie besitzt das Stuntman-Gen, das ist ja inzwischen bekannt – selbst unsere Dreijährige ist schon unglaublich hart im Nehmen. Besonders deutlich wurde das am letzten Wochenende, an dem uns unser Christbaum verlassen musste: gerade noch schreckt sie die Stechfichte ab, im nächsten Moment kann sie schon selbständig zwar nicht den Schlafanzug aus-, aber schon Handschuhe anziehen und entreißt dem wehrhaften Gehölz erbarmungslos den Weihnachtsschmuck, bis es auch die Nadel-Weitwurf-Taktik aus Gründen der Ineffektivität – vielleicht auch, weil die Munition ausgeht – einstellt. Und bevor es weiß, wie ihm geschieht, verliert es den Boden (bzw. Halter) unter den Füßen und tritt seinen letzten Weg an. Ein kurzes „Der piekst in meinen Bauch!“ beim Raustragen und schon liegt der einst wunderschöne Baum traurig und etwas nackt im Schnee.
Aus.
Vorbei.
Aber unsere Kleine zeigt zuguterletzt doch Herz und meint wehmütig: „Die arme Baum!“

Ja, das Leben ist hart. Besonders für Stechfichten.

Dez 252010
 

Christbaum 2010Wie an der sinkenden Frequenz meiner Posts unschwer zu erkennen war, hatte es auch mich fest im Griff, das Weihnachtsfieber. Es ist aber auch faszinierend, dass man jedes Jahr wieder von einem seit Jahrtausenden unveränderten Datum hinterrücks und unvorbereitet überrumpelt werden kann – so ähnlich wie unser Jüngster auch noch beim zweiundwanzigsten „Buh!“ erschrickt.

Aber unanhängig davon liebe ich das Weihnachtsfest und alles, was damit zusammenhängt: Kerzen, Plätzchen, Backen, Basteln, Baumschmuck und vor allem die Freude, die unsere Kinder an all diesen Dingen haben – auch wenn das für mich manchmal mit Zeitnot und zum Ende hin auch gelegentlich mit Erschöpfungszuständen verbunden ist.
Jetzt, in diesem Moment, bin ich gerade völlig entspannt, da auch unser großes Weihnachtsessen (erfolgreich) hinter mir liegt und alles wunderbar geklappt hat. Deswegen wünsche ich euch allen – etwas verspätet, dafür aus tiefstem Herzen – noch erholsame und ruhige Feiertage und hoffe, ihr hattet einen ebenso schönen Weihnachtsabend wie wir.

Nov 292010
 

Hier sitze ich nun, rieche wie Südtiroler Speck (habe zu früh Holz nachgelegt und den Gang kurzfristig in eine Räucherkammer verwandelt), sehe aus wie ein Honigkuchenpferd (habe den Adventskalender fertig *grins*), fühle mich an wie ein Hase (das tue ich doch immer?! – ach nein, der Kuschelpullover war’s) und präsentiere euch meinen ersten Online-Adventskalender.

Ab übermorgen könnt ihr euch jeden Tag auf ein Bild, eine Zeichnung oder einen Spruch freuen – auf jeden Fall etwas, das ich selbst gemacht habe und das mit Winter und/oder Weihnachten zu tun hat.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Türchen-Aufpfriemeln ohne Pfriemeln und eine wundervolle Zeit!

Nov 282010
 

WinterEigentlich wollte ich heute meinen Online-Adventskalender einstellen, aber mir kam da was dazwischen…
Also wünsche  ich euch wenigstens noch einen wunderschönen ersten Advent-Abend und hoffe, dass ich morgen etwas mehr Zeit finde.

Gute Nacht!

Nov 262010
 

Mögen mir alle Mathematiker die lachse Auslegung des Begriffes verzeihen, aber ich habe das Gefühl, dass die unendlich vielen Stunden, die man glaubt, vor Weihnachten zur Verfügung zu haben, auf  Null abgebildet werden.
Diese Woche mache ich noch dies und das und jenes – pft, gar nichts mache ich, NULL Zeit.
Na gut, es ist ja jetzt nicht so, als wäre das etwas Neues, aber speziell jetzt, wenn die Tage kürzer und die „To do“-Listen länger werden, kann einen schon der Mut verlassen beim Anblick der vielen Pflichten, die man in die wenigen Tage quetschen muss.

Dabei gibt es so viel Schönes in der Vorweihnachtszeit:
Mit den Kindern im Wald (mit etwas Glück im Schnee) spazieren gehen, die Große Kekse in Schokolade tauchen lassen, der Kleinen ein Versteck aus Wohnzimmersesseln und Wolldecken bauen. Die Wohnung dekorieren und sich über ein gefühlvolles „Ist das sön (schön), Mama!“ freuen. Ein Bild malen. Kerzen anzünden. Und endlich wieder einen Artikel schreiben. Das ist echter Luxus.

%d Bloggern gefällt das: