Okt 062011
 

Heute zeigte uns die Sonne noch einmal für eine Stunde, was sie kann und man konnte allen Spaziergängern ansehen, dass sie das voraussichtlich letzte Stück Sommer so intensiv wie möglich genießen wollten. Für alle, die es nicht nach draußen geschafft haben, gibt es hier ein paar Eindrücke zum Erinnern…

Okt 042011
 

So in etwa hört es sich an, wenn unser Jüngster „Da oben“ sagt, weil er mir etwas zeigen möchte, was ich ohne ihn nicht gesehen bzw. beachtet hätte. Zumindest bei einem normalen Spaziergang.
Für die Kleinen gibt es noch keine Hektik, keine Pflichten, keinen Zeitplan und alle Dinge, die ihnen auf ihrem Weg begegnen, sind kleine Wunder, die es verdient haben, sie zu beachten und zu betrachten.

Was er gestern für mich „da oben“ entdeckt hat und was ich heute Morgen ganz alleine ohne ihn fand, möchte ich euch hier zeigen:

Okt 012011
 

Was für ein traumhafter Altweibersommer, der gerade in den sprichwörtlichen goldenen Oktober übergeht! Malerische Nebelschwaden werden von wunderbar warmen Sonnenstrahlen verdrängt, während das Laub sich in verschiedensten Rot- und Gelbtönen färbt, taugetränkte Spinnweben glitzern auf den letzten Sommerblüten und der Herbstwind sorgt für eine bestechend klare Sicht.

Was kann man an solchen Tagen besseres tun als –

– Holz machen?

Diese lästigen Meterprügel, die seit zwei Jahren unseren Terrassenausblick verschandeln und mir 12m² meines Gartens geklaut haben kurz und klein schneiden und schlagen, sich dabei eine Staublunge und diverse Abschürfungen zuziehen und dann die fertig gequälten Scheite ins finstere Holzlege-Verlies schlichten, in dem sie ausharren müssen, bis sie ihrem schweren Schicksal des Verbranntwerdens erliegen?

Was ist dagegen schon ein Spaziergang mit der Kamera…

Aug 192011
 

Vorgestern und gestern verbrachten wir unsere ersten offiziellen Sommer-Urlaubstage am Badesee. Und das muss man sich dieses Jahr echt auf der Zunge zergehen lassen: Sommer UND Sonne UND Urlaub – alles auf einmal!

Erstaunlicherweise war trotz fantastischem Badewetter relativ wenig los und wir hatten sowohl auf dem Parkplatz als auch auf der Liegewiese genug Platz – wobei die Handtücher und Decken sowieso kaum Kontakt mit dem Nachwuchs hatten…

Zwischendurch machte ich eine kurze Runde zu einem der anderen angrenzenden Seen, die zwar keinen so kinderfreundlichen Sandstrand haben, dafür aber sehr idyllisch gelegen sind:

Wir haben den Tag sehr genossen, vor allem unser Jüngster, der kaum noch aus seinem Schlammloch herauszukriegen war. Schön, wenn der Sommer endlich auch einmal heiß ist.

Aug 142011
 

Heute gab es zur Abwechslung einmal Sonne – ganz überraschend in diesem – ääh – diesem – wie war noch gleich das Wort?
Sommer!
Ach ja, richtig.
Also haben wir unsere Siebensachen gepackt, die Räder auf’s Auto geschnallt und sind nach Dietfurt gefahren, dort ist es nämlich nicht nur sehr schön, sondern auch der Radweg geteert und somit Radanhänger-tauglich.
Von dort ging es auf dem Drahtesel nach Beilngries zum Sportflugplatz, wo unser Jüngster völlig fasziniert die Segelflieger beobachtete und nach einer wohlverdienten Pause dann wieder zurück zum Auto. Da ich heute einmal nicht den Anhänger schleppte, kann ich tatsächlich ein paar Eindrücke bieten, die zwischen meinen schnell-den-anderen-wieder-hinterherhecheln-Sprints entstanden:

Wieder zuhause gab es dann noch einen Eiskaffee auf der Terrasse und abschließend einen Gewitterregen, der brav gewartet hat, bis unser Kram im Haus war.
Alles in allem ein superschöner Sonntag und endlich mal echtes Sommergefühl…

Dez 132010
 

Es ist dunkel und still. Kein Lüftchen regt sich. Es ist bitterkalt. Die Straßen sind menschenleer und verschneit. Lautlos fallen die Schneeflocken vom Himmel und nur ein leises Rauschen aus der Ferne zeugt davon, dass die Welt sich noch dreht. Es ist wieder dieser Moment zwischen Nacht und Tag, der die Zeit stillstehen lässt, weil die Natur kurz die Luft anhält – um gleich darauf tief einzuatmen, wenn die Sonne am Himmel erscheint und alles Schwere mit sich nach oben zieht. Die Leichtigkeit des Tages durchflutet jeden Raum, spült Gedanken weg und bringt Geschäftigkeit. Die Stadt erwacht zum Ameisenhaufen, die Menschen werden zu schnatternden Gänsen, die sich in Scharen durch Straßen, Schulen und Geschäfte drängen, Glucken, die sich um Nachwuchs und Ernährung kümmern, Wölfen und Schafen, die in Büros ihre Existenz formen. Aktivität und Bewegung füllen den Raum, der vorher frei und leer war.
Erst spät am Tag, wenn die Sonne wieder untergeht und die Nacht ihren Mantel der Stille niedersinken lässt, zügeln die Menschen ihre Schritte und kommen langsam wieder zur Ruhe. Alles tierische fällt von ihnen ab und die tagsüber hinterherhechelnden Gedanken können endlich aufschließen, um den ihnen zustehenden Platz wieder einzufordern.
Im Sommer, wenn die Tage lang und die Anziehung der Sonne stark ist, schlafen wir dann bereits. Aber in der Zeit der langen Nächte können wir nicht fliehen – wir müssen die Gedanken denken. Manch einer nennt das dann Winterdepression.

Nov 142010
 

Heute wäre es wirklich ein Verbrechen gewesen, den Tag im Haus zu verbringen. Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme 18° C Außentemperatur, so etwas hat man nicht oft – am 14. NOVEMBER!

Und hier noch ein Beweisfoto von unserem heutigen Ausflug zum Donaudurchbruch in Weltenburg. Leider habe ich vergessen, eine Tageszeitung mit abzulichten.

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