Aug 202012
 

Vor langer, langer Zeit, als unser Haus noch ganz frisch und der Garten noch relativ eben war, nahmen wir viele schwere Hohlsteine zur Hand und formten daraus eine hübsche Stützmauer, die unser Grundstück daran hindern sollte, zum Nachbarn zu wandern. Leider hatte das Fundament eine Gedächtnisschwäche und vergaß, dass es standhaft bleiben sollte, deswegen neigte sich die Mauer unter dem Druck des reiselustigen Lehmbodens mehr und mehr der Freiheit zu. Besorgt beobachteten wir das Treiben mehrere Jahre lang, bis endlich alle noch wichtigeren, noch eiligeren Dinge erledigt waren, um dann endlich schweren Herzens wieder einen Rucksack voller Arbeit auszupacken und die vielen sehr schweren Steine wieder auszubuddeln. Jetzt tummeln sich verschiedenste Baustoffe, Maschinen und unzählige Arten von Schmutz rund um und in unserem Haus und unterstützen uns bei unseren Bestrebungen, aus einem Haufen Erde mit vielen Löchern wieder so etwas wie einen Garten zu machen.

Und damit euch eure Gärten jetzt wieder viel besser gefallen und ihr euch nicht mehr über ein bisschen Unkraut oder eine blühfaule Pflanze ärgert, zeige ich euch jetzt noch ein Bild von unserer Großbaustelle:

Jul 292011
 

Gegen Frust hilft bekanntlich sich Lustigmachen (Tipp von Kay) und etwas Schönes betrachten. Und siehe da, man hat ein paar tolle Bilder im Blog, ein Lächeln im Gesicht und Bhuddas Hinterteil vor Augen. Ob das jetzt so gut ist, kann ich noch nicht sagen.
Und wer jetzt nur Bahnhof versteht, kann hier erleuchtet werden. :mrgreen:

Jul 232011
 

Da der Haase pauschal immer etwas für’s Auge und etwas zwischen die Kiefer braucht, kümmert er sich (mal mehr, mal weniger) gerne um den Garten. Hier ein bisschen Unkraut jäten, dort etwas gießen, vielleicht noch ein Blümchen umtopfen – und vor allem sich über die Ergebnisse der Wühlerei freuen, das ist doch wirklich toll!

Inzwischen weiß er auch, dass man Schnecken mit leckeren Tagetes von leckeren Lilien ablenken kann (wenn sie nicht gerade die gesamte Verwandtschaft einladen und dann doch auf Lilien ausweichen) und ein Mini-Erdbeben im Blumenbeet von Kröten verursacht wird, Gurken nicht den Boden berühren dürfen, wenn man sie in Originalgröße ernten will und Kürbisse in weit größerer Anzahl überleben, wenn sie nicht in Gartenzaunnähe wachsen.

Besonders schön ist der Gartenrundgang natürlich, wenn man mal ohne dreckige Fingernägel, dafür aber mit gefüllter Speicherkarte ins Haus zurückkehrt. Wie das heute ausgesehen hat, möchte ich euch gerne zeigen:

O.K., ich geb’s zu: die Tautropfenblüten sind nicht von heute, Lilien gibt es keine mehr…

Aug 292010
 

Nachdem unser Garten einige Jahre lang mehr oder weniger eine Baustelle war, freut es einen um so mehr, wenn es blüht und grünt. Hier eine kleine Impression meiner noch in den Kinderschuhen steckenden Pflanzarbeiten. Zwar nicht außergewöhnlich – aber ich liebe diese Farbe!

Tagetes

Jul 072010
 

Bei einem prüfenden Blick auf meine Tomaten, der eigentlich dem Reifegrad galt, fiel mir diese wunderschöne „bunte“ Rispe auf – das musste ich natürlich gleich festhalten.

Tomatenrispe

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