Okt 072011
 

Irgendwie hat sich mein Blog die letzte Woche gespreizt und die Veröffentlichung der Artikel verweigert. Was auch immer es war, jetzt funktioniert es wieder und ich haue jetzt einfach alle auf einmal raus, und zwar gnadenlos zurückdatiert auf das ursprünglich geplante Datum. Sonst passen sie einfach nicht mehr und sterben lasse ich sie auch nicht.

Damit es noch etwas Aktuelles gibt, habe ich heute eine kleine Spielerei gebastelt: mein Ausblick aus dem Bürofenster in zwei Varianten, die ich formschön zu einem einzigen Bild vereinigt habe.

Soll noch einer sagen, man kann dem Schmuddelwetter nichts Positives abgewinnen.

Ach ja: Klick vergrößert das Bild – für alle, die es genau sehen wollen.

Mai 272011
 

Jawoll, es ist vollbracht!
Der Designerhaase feiert seinen ersten Geburtstag!

Und wie immer steht er unter Zeitdruck und kann daher weder ein Bildchen noch irgendeine andere Besonderheit bieten, sondern einfach nur ein kurzes Resumee der vergangenen 12 Monate präsentieren.

Ursprünglich hatte ich ja den Blog ins Leben gerufen, um meine überschwängliche Freude über die – Dank Au-Pair – neu gewonnene Zeit zum Ausdruck zu bringen. Das ging dann wohl gründlich in die Hose, wie man weiß. Aber den Blog einfach wieder stillegen, das brachte ich auch nicht über’s Herz.
Also knapste ich hier und dort ein paar Minuten meiner Zeit ab, um den einen oder anderen Gedanken zu verewigen und zeitweise konnte ich gar nicht mehr aufhören, in die Tasten zu tippen. Als dann zum Spaß des Schreibens an sich auch noch die ersten Kommentare stießen, war ich endgültig aus dem Häuschen.

Später wurde dann auch meine Fotografie-Freude wieder von den Toten erweckt und ich beteiligte mich an ein paar Projekten, dabei stellte ich fest, dass meine Ausrüstung völlig veraltet und mein Terminkalender immer noch einfach zu voll ist.

Inzwischen weiß ich aber auch, dass so ein Blog kein Selbstläufer ist und der Designerhaase sicher nie zu den „Erfolgreichen“ seiner Gattung gehören wird, weil ich dafür zu wenig Aufwand betreibe – ich muss in meinem Beruf schon so viel Akquisition betreiben, dass ich privat gerne darauf verzichte.

Was ich im vergangenen Jahr NICHT geschafft habe, ist, ein zentrales Thema zu finden. Ich möchte mich nicht gerne einengen oder festlegen, lieber alle Optionen offenhalten und in jede Richtung flexibel bleiben (böse Zungen behaupten, dass sei eine meiner Schwächen). Aber ich befinde mich gerade im Wandel und werde bald eine klare Linie verfolgen, dass wird sich auch in meinem Blog widerspiegeln. Bis dahin gibt es hier noch ein bisschen kunterbuntes Gewurstel.
Weil es Spaß macht.

An dieser Stelle möchte ich schließlich noch allen meinen Lesern ein dickes Dankeschön aussprechen. Ihr seid toll!
Gute Nacht!

Mrz 022011
 

Heute habe ich seit langem einmal wieder kräftig über meine Suchanfragen gelacht, bis ich auf diese gestoßen bin:

mir geht es nicht gut

Jemand, der nach „mir geht es nicht gut“ sucht, landet bei mir??
Ich glaube, ich sollte einmal ernsthaft meine geposteten Inhalte prüfen…

Nov 262010
 

Mögen mir alle Mathematiker die lachse Auslegung des Begriffes verzeihen, aber ich habe das Gefühl, dass die unendlich vielen Stunden, die man glaubt, vor Weihnachten zur Verfügung zu haben, auf  Null abgebildet werden.
Diese Woche mache ich noch dies und das und jenes – pft, gar nichts mache ich, NULL Zeit.
Na gut, es ist ja jetzt nicht so, als wäre das etwas Neues, aber speziell jetzt, wenn die Tage kürzer und die „To do“-Listen länger werden, kann einen schon der Mut verlassen beim Anblick der vielen Pflichten, die man in die wenigen Tage quetschen muss.

Dabei gibt es so viel Schönes in der Vorweihnachtszeit:
Mit den Kindern im Wald (mit etwas Glück im Schnee) spazieren gehen, die Große Kekse in Schokolade tauchen lassen, der Kleinen ein Versteck aus Wohnzimmersesseln und Wolldecken bauen. Die Wohnung dekorieren und sich über ein gefühlvolles „Ist das sön (schön), Mama!“ freuen. Ein Bild malen. Kerzen anzünden. Und endlich wieder einen Artikel schreiben. Das ist echter Luxus.

Okt 242010
 

Irgendwie ist das schon deprimierend – da steht einem das Tor zur Welt offen und man landet doch immer wieder in den Fängen des begrenzten Alltags. Angesichts der Tatsache, dass ich mit diesem Blog ja eigentlich endlich wieder meine Frontallappen bemühen wollte und sich hier aber in erster Linie das Kleinhirn zu Wort meldet, drängt sich mir langsam die Vermutung auf, dass es einfach kein Entrinnen gibt. Oder dass meine Frontallappen bereits abgestorben sind.

Was tut man also in so einer Situation? Ich versuche einfach einmal, Anregungen in anderen Blogs zu finden. Dummerweise weiß ich gar nicht, was ich suchen soll. In politischer und gesellschaftskritischer Hinsicht gehöre ich eher zu den (ganz) kleinen Leuchten, für Technik interessiere ich mich zu wenig und für Kunst und Literatur habe ich keine Zeit. Ich versuche es mal mit Psychologie und stoße lediglich auf Depressions-Selbsthilfegruppen und Personen, die auf 200 Seiten ihren momentanen Gemütszustand beschreiben. Also gut, wenigstens in der Sparte Werbung und Design sollte ich doch irgend etwas Interessantes finden – aber ich stelle erschreckenderweise fest, dass ich mich damit hier eigentlich gar nicht beschäftigen mag.
Mist.

Irgendwie lebe ich im Moment wohl doch in einem Paralleluniversum. Muss ich halt wieder was über den Familienalltag schreiben. Was ich so mit die Kinder machen tu.

Mai 272010
 

Bisher habe ich eher in Blogs gestöbert, um dort auf die Schnelle Ideen, Anregungen und konkrete Antworten zu finden, als um mich mit Menschen auszutauschen. Das liegt wohl daran, dass ich wenig Zeit investieren konnte und daher kaum Erfahrungen habe, aber das soll sich jetzt ändern. Ich sehe das Bloggen gerade in meiner momentanen etwas unflexiblen Situation als Möglichkeit, von zuhause aus Gleichgesinnte zu finden und neue Impulse zu erhalten – deswegen teile ich ab heute meine Gedanken und Arbeiten mit der Welt und hoffe auf ein baldiges Feedback.
Der Designerhaase

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