Feb 092012
 

(Endlich) ein paar Worte zu meiner Ausbildung zur medialen Beraterin in der Schweiz

Ausblick vom Seminarhotel in Gais

So, es ist jetzt wirklich endlich an der Zeit, dass meine neue und doch schon so vertraute Ausbildung auch in mein Blog Einzug hält, trotz der Schwierigkeiten, diese verständlich zu erklären. Bisher konnte ich ja nicht einmal genau sagen, warum mich meine Tätigkeit als Grafikerin nicht so erfüllt, dass ich nicht ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten wäre. Aber heute hatte ich eine Eingebung, die mir selbst zu mehr Klarheit verholfen hat.

Vor inzwischen fast 14 Jahren, noch während meines Grafik-Design-Studiums, habe ich zusammen mit einem Unternehmensberater eine Gesellschaft gegründet, um jungen Unternehmen und Existenzgründern die Möglichkeit zu bieten, mit einem abgestimmten Gesamtkonzept ins Arbeitsleben zu starten. Aus dieser Intention heraus musste ich mich natürlich auch mit den wirtschaftlichen Aspekten der Unternehmer auseinandersetzen und habe dabei sehr viel über Gesetze, Banken und Geschäftsstrukturen gelernt, leider aber irgendwann erkennen müssen, dass ich mich selbst auf diese Weise nicht weiterentwickeln konnte – dafür waren die Spielräume einfach zu begrenzt und das Interesse an der Vermarktung für die Kunden noch zu zweitrangig. Unendlich viele verworfene Ideen und verschenkte Möglichkeiten zehrten so an meinem Enthusiasmus, dass ich nichts Ordentliches mehr auf die Füße brachte und aus der Gesellschaft ausstieg.

7 Jahre, eine Hochzeit, ein Kind, einen Hausbau und drei Umzüge später habe ich mich dann am neuen Wohnort zu einer eigenen Selbständigkeit „nur“ als Grafikerin entschlossen. Jetzt konnte ich mich mit anderem Klientel etwas mehr austoben, versuchte, kreativer und freier zu arbeiten, aber das große Arbeitsglück wollte sich trotzdem nicht einstellen. Ich musste wiederum feststellen, dass es Fälle gibt, in denen ich nichts bewegen konnte, weil auch die beste Werbung versagt, wenn der Unternehmer am Sinn seines oder meines Berufs zweifelt. Neben all den äußeren, materiellen Faktoren, die ich bisher schon kenengelernt hatte, gab es eben auch noch den der inneren Überzeugung, der mir zugegebenermaßen häufig ein Rätsel war. Ich habe angefangen, mich damit auseinanderzusetzen und auf diese Weise zu meinem Glauben gefunden, weil ich feststellte, dass Atheismus auch nur eine Form des Glaubens ist, nur dass Gott dort Nichts heißt und dessen Existenz genauso wenig beweisbar ist wie die aller anderen Götter – aber das nur am Rande.

Weitere 7 Jahre, eine Zusammenarbeit mit einer Agentur und noch zwei Kinder später verstehe ich langsam, was mir bisher bei meiner Arbeit gefehlt hat. Mehr oder weniger zufällig fand ich über das Familienstellen den Einstieg in das Verständnis für die nicht immer logisch nachvollziehbaren individuellen Sichtweisen und Lebensstrategien einzelner Personen. Ich habe erfahren, dass kaum eine Entscheidung aus dem freien Willen heraus getroffen wird, sondern unzählige verschiedenste Faktoren den unternehmerischen und persönlichen Erfolg beeinflussen und dass Charakter oder Erziehung dabei noch eine eher untergeordnete Rolle spielen. Besonders heikel ist dabei die Tatsache, dass die wenigsten Menschen sich dieser Muster bewusst sind und noch weniger durchschauen, dass sie damit ihrem eigenen Erfolg im Weg stehen.

Jetzt lerne ich also, die Informationsquellen anzuzapfen, die mir all das mitteilen können, was über meine eigene Logik oder psychologische Ansätze hinausgeht und habe endlich das Gefühl, den Menschen, der mir gegenüber sitzt wirklich und wahrhaftig verstehen zu können – wenn er dazu bereit ist.
Interessant finde ich dabei noch, dass ich vieles von dem, was ich jetzt lerne, schon früher angewandt habe – damals nannte ich es Menschenkenntnis oder Einfühlungsvermögen und nutzte es, um zu erahnen, welches Ergebnis die Ansichten meines Kunden widerspiegelt (was nicht unbedingt zielführend sein muss, wie ich immer mehr erkenne). Jetzt weiß ich, es ist die uralte menschliche Fähigkeit, energetische Informationen wahrzunehmen und zu deuten, für deren Anwendung Menschen im Mittelalter verbrannt wurden und die heute unter dem Namen Quantenphysik erforscht wird. So richtig geheuer ist dieses uns allen gegebene Talent den meisten nach wie vor nicht, weil die Antworten und Effekte, die man bei feinstofflichen Arbeiten erhält, oft nicht mit dem Verstand fassbar sind, sondern nur emotional. Diesen Gefühlen dann zu vertrauen, ist nicht unbedingt eine der leichtesten Übungen, aber auch nicht selten der Schlüssel zum Erfolg.

Und damit bin ich bei meiner Eingebung angekommen, die euch den ganzen Text beschert hat: der Frage nach meinem eigenen Vertrauen in die Möglichkeiten, die diese Fähigkeiten bieten. Warum schaffte ich es bisher nicht, hier klar Stellung zu beziehen zu dem Thema, dem ich gerade eine dreijährige Ausbildung widme?
Die Antwort schien mir gar nicht so schwer: weil ich Angst hatte, als Esoteriktante abgestempelt zu werden, meine Glaubwürdigkeit zu verlieren oder den Eindruck zu erwecken, einer Sekte anzugehören. Aber wenn ich mir das so ansehe, trifft das genauso zu, wenn ich mein Horoskop lese, Fotomontagen für eine Broschüre erstelle und weiterhin der katholischen Kirche angehöre. Der Punkt ist wohl eher, dass ich mir dessen bewusst bin, dass ich mich hiermit von meiner bisherigen Art zu arbeiten verabschiede und damit auch von vielen alten Gewohnheiten. Und dass ich in Zukunft mit völlig anderen Menschen zusammenarbeiten werde.

Eine Zeit lang hatte ich Bedenken, dass ich diese Umstellung meistere. Jetzt sehe ich, dass es einfacher ist, als ich dachte. Und es macht mir mehr und mehr Freude, meine medialen Fähigkeiten zu nutzen, um mich mit der Energie anderer zu verbinden und Menschen dabei zu helfen, sich selbst, ihre Beweggründe und ihre Ziele zu erkennen. Und da ich schon immer sehr experimentierfreudig bin, entdecke ich ständig neue Möglichkeiten der Anwendung.

Nur gut, dass heute keiner mehr Hexen verbrennt.

Jul 012011
 

Der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe, ist ein Vorfall aus meinem Bekanntenkreis, der mich nachdenklich gemacht hat. Für mich ist das Geistige Heilen mit seiner Taktik des ständigen Hinterfragens körperlicher Symptome ein selbstverständlicher Bestandteil meines Alltags. Natürlich ist mir bewusst, dass dieser Weg nicht der einzig wahre ist und jeder Mensch auf eine andere Weise mit Krankheiten, Problemen, Ängsten usw. umgeht. Auch klar ist mir, dass es erst einmal sehr schwierig ist, sich überhaupt vorurteilsfrei mit der Materie zu befassen, weil jeder halbwegs „normal“ erzogene Mensch alles, was sich außerhalb der Naturwissenschaften abspielt, als Humbug empfindet. Neu für mich ist aber die Erkenntnis, dass die Methoden des Geistigen Heilens manchen Menschen tatsächlich Angst machen – und hier möchte ich mich mit ein paar grundlegenden Gedanken einbringen, die zeigen sollten, dass es dafür keinen Grund gibt.

Wer sich für eine Anwendung des Geistigen Heilens entscheidet, muss deswegen nicht auf anerkannte, wissenschaftliche Methoden der Heilung verzichten (sollte das verlangt werden, bitte sofort den Berater wechseln). Häufig beginnt der Einstieg eher so, dass eine Behandlung oder Therapie nicht so recht vorwärts kommen will und man eine Option sucht, den Prozess zu beschleunigen. Dazu wird nach der psychischen bzw. seelischen Ursache der körperlichen Probleme geforscht, um nicht nur die Symptome, sondern auch den Ursprung derselben zu behandeln.

Geistiges Heilen ist nicht manipulativ. Es hat nichts mit Hypnose oder Gehirnwäsche zu tun. Ohne die Bereitschaft des Klienten, die Gespräche oder Anwendungen und deren Ergebnisse anzunehmen, ist es schlicht und einfach wirkungslos. Veränderungen können nicht erzwungen werden, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Wer sich trotzdem in irgendeiner Form gedrängt, gelenkt oder einfach unwohl fühlt, sollte die Beratung abbrechen, weil er dann an den falschen geraten ist.

Auf der anderen Seite ist es aber auch dann nicht völlig überflüssig, wenn es keine sofortige Wirkung zeigt, alleine schon deshalb, weil man sich auf eine neue Sichtweise der Situation eingelassen hat. Es gibt Menschen, die von den Ergebnissen (oder deren Nicht-Vorhandensein) enttäuscht sind, aber doch irgendwann zu einer Erkenntnis gelangen, die durch diesen Anstoss entstanden ist.

Natürlich gibt es schwarze Schafe. Man kann den falschen Klempner erwischen, den falschen Anlageberater und eben auch den falschen „Heiler“. In allen Fällen ist es ratsam, sich bereits bei den ersten Bedenken zu verabschieden. Penetrante Nachfragen oder Beschwerden wird es nur von jenen geben, die kein reines Gewissen haben.
Wenn man – wie ich – das Glück hat, einem absolut verlässlichen und vertrauenswürdigen Vertreter dieser Gattung zu begegnen, kann man die vielfältigen Bedenken natürlich nur bedingt nachvollziehen – wohl aber respektieren. Und das sollte auch jeder halbwegs ordentliche Berater so halten.

Um also auf obige Frage zu antworten:
Ja. Weil die Grundlagen dafür in jedem Menschen von Geburt an vorhanden sind und dazu nichts weiter nötig ist, als der Wille zur Veränderung – aber deswegen auch Nein. Weil viele Menschen sich von Gegebenheiten, Mustern und körperlichen Leiden gestützt fühlen und die Aussicht, sich selbst oder ihre Gewohnheiten verändern zu müssen, mehr Unwohlsein verursacht als die bisherigen Beschwerden.

Mit dieser Erkenntnis meinerseits möchte ich die GH-Artikelreihe (vorerst) beenden, soll ja hier kein missionarischer Blog werden…
Wer sich für mehr Infos interessiert, darf mir aber jederzeit eine Mail schreiben: blog@designerhaase.de.

Jun 022011
 

Ich habe es ja schon einmal kurz hier angeschnitten: Mitte Mai verbrachte ich fast fünf Tage in der Schweiz, um den ersten Abschnitt meiner neuen Ausbildung zu absolvieren. Es war eine unglaublich inspirierende Zeit, die mir einen tiefen Einblick in meine Lebensstrategien und Verhaltensmuster gewährt hat, fast so, als könnte ich mein Alltags-Labyrinth aus der Vogelperspektive betrachten. Leider sieht man dabei auch die Ecken und Gänge, denen man sonst (aus zufälligen oder taktischen Gründen) nie begegnet – das kann einen kurzfristig schon aus der Bahn werfen…
Inzwischen bin ich aber wieder im Alltag angekommen, weiß, wo Änderungsbedarf besteht und habe mir ein paar Ziele gesteckt – damit es stetig vorwärts geht.

Für euch habe ich jetzt noch ein paar Eindrücke aus meinem „Urlaub“ – zum Zurücklehnen und Genießen.


 

Mai 252011
 

Letzte Woche wollte ich am Dienstag ankündigen, dass ich ab Mittwoch in die Schweiz fahre, habe aber einfach nicht die Zeit gefunden. Also erzähle ich jetzt, dass ich vor drei Tagen wieder zuhause angekommen bin und erst heute annähernd die Fähigkeit besitze, endlich darüber zu berichten.

Grund für die Reise ist eine Ausbildung, die unter anderem die Wahrnehmung verbessert – was wirklich traumhaft schön ist, wenn man sich ohne Arbeit und Verpflichtungen in den Schweizer Wäldern aufhält. Zuhause mit einem Berg von Verantwortung und Aufgaben gelangt man allerdings sehr schnell zu der Erkenntnis, dass man nicht grundlos irgendwann angefangen hat, einen Großteil seiner Wahrnehmung auszublenden.
Oder einfacher ausgedrückt: ich fühle mich jetzt wie ein Tauber, der endlich wieder hören kann und feststellt, dass er direkt neben dem Flugplatz wohnt.

Und was nun?
Hörgerät wieder raus?
Wegziehen?

Einen richtigen Plan habe ich bisher noch nicht.
Mal sehen. Ich werde berichten.

Apr 062011
 

Im dritten Teil meiner „Ganzheitliches Heilen“-Reihe (hier findet ihr Teil 1 und Teil 2) möchte ich etwas vorstellen, was mir besonders am Herzen liegt:

Familienstellen

Jeder Mensch geht davon aus, dass er nach seinem freien Willen handelt und stets eigenständige Entscheidungen fällt, die höchstens aufgrund äußerer Umstände modifiziert werden. Wir fühlen uns als Individuen mit eigener Meinung, die wir uns im Laufe der Zeit gebildet haben. Natürlich wissen wir um den Einfluss der Erziehung und die Prägung durch das elterliche Vorbild. Was uns nicht bewusst ist, sind die viel tiefer greifenden Auswirkungen, die Schicksalsschläge und Ereignisse, die in früheren Generationen stattfanden, bis in unser Leben haben. Sie beeinflussen unser Verhalten und damit unsere Entscheidungen, weil wir unbewusst unverarbeitete Gefühle unserer Ahnen übernehmen, um einen Ausgleich zu schaffen. Dadurch folgen wir festen Verhaltensmustern, ohne es wahrzunehmen (was häufig als ererbter Charakterzug interpretiert wird).

Beim Familienstellen werden die diesen Mustern zugrundeliegenden, unverarbeiteten Erfahrungen spürbar und können einer Lösung zugeführt werden. Durch das Abgeben der nicht zu uns gehörenden Gefühle und Verantwortlichkeiten können wir wieder zu einem unbeeinflussten, eigenen Weg zurückfinden. Die Vorgehensweise ist dabei, aufgrund eines bestimmten Problems die zugehörige Ahnenkonstellation (in Form von stellvertretenden Personen) in der Weise aufzustellen, wie sie zum Zeitpunkt des Geschehens bestand. Durch äußere Anleitung werden die Beteiligten zu einer friedvollen Lösung des bestehenden Konflikts bewegt und entlassen dadurch die aufstellende Person aus den ihr nicht zugehörigen Verantwortlichkeiten.
Familienstellen kann eigentlich bei allen Arten von Problemen angewandt werden: Familiäre Konflikte, Partnerschaftsthemen, Blockierungen, Ängste, Depression, Krankheit, Differenzen am Arbeitsplatz etc.

Ich liebe diese Methode deswegen so sehr, weil ich als verkopfter Rationalist immer versuche, alle Probleme auf geistiger Ebene zu lösen und das funktioniert hier schlicht und einfach nicht. Alle Beteiligten handeln impulsiv und emotional, man kann sich nichts „zurechtdenken“.

Wer am Familienstellen teilnehmen möchte, sollte darauf achten, dass es im Freien stattfindet, in geschlossenen Räumen entsteht schnell „dicke Luft“. Außerdem ist es faszinierend, wie die Natur diese Prozesse oft unterstützt oder spiegelt.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen diese Methode näherbringen, eventuelle Fragen beantworte ich gerne – schreibt mir einfach eine Mail.

Mrz 142011
 

…widme ich dem Thema Ganzheitliches Heilen, das ich hier zum ersten Mal angeschnitten habe.
Schon letztes Mal habe ich zugegeben, dass ich selbst ein großer Skeptiker war, deshalb versuche ich auch, möglichst nüchtern auf die Thematik einzugehen. Jede Form der Behandlung, sei es schulmedizinisch oder alternativ, hat für mich ihren Nutzen und eine Daseinsberechtigung – meist wird bei den Sinn-oder-Unsinn-Diskussionen vergessen, dass die Trennung der verschiedenen Behandlungswege eine sehr neue Entwicklung ist, die sich zum Glück schon wieder auf dem Rückweg befindet (siehe Das Geheimnis der Heilung).

In meinem zweiten Post zum Thema möchte ich also ein paar Methoden vorstellen, mit denen man zum Ursprung einer Erkrankung vordringen kann bzw. mehr über deren Entstehung und damit auch die Möglichkeit einer Heilung erfährt.

Dazu muss man eigentlich „nur“ den internen menschlichen Speicher abzurufen, um es salopp auszudrücken. Der eigene Körper und das Unterbewusstsein dokumentieren nämlich lückenlos das gesamte eigene Leben mit allen Vorfällen und Erlebnissen. Der Grund, warum wir uns trotzdem an so vieles nicht mehr erinnern können, ist – abgesehen von unwichtigen Dingen, die in der Versenkung verschwinden – meist ein Schutzmechanismus, der einsetzt, wenn Seele und Geist verletzt werden könnten. Schocks, Traumata und Angstzustände werden aus dem Bewusstsein verdrängt (bei besonders schweren Fällen so vollständig, dass eine Gedächtnislücke entsteht) –  gelöscht werden können sie jedoch nicht. Deshalb rumoren sie unbewusst in uns weiter und drücken sich bei Überlastung auf körperlicher Ebene als Erkrankung aus. Nahezu jeder Allergie liegt ein Schockerlebnis zugrunde, dass in etwa zu der Zeit erfahren wurde, als der entsprechende Reizkörper die Überreaktion des in Panik befindlichen Körpers bewirkte.

Kann man sich nicht mehr aktiv an solche Ereignisse erinnern, kann man das eigene Unterbewusstsein befragen. Manchen gelingt dies in Form einer Meditation, andere „erinnern“ sich im Traum. Für Realisten ohne spirituelle Interessen eignet sich der Armlängentest (sofern er nicht mit bewussten Bewegungen verfälscht wird). Dabei beantwortet der Körper gestellte Ja-/Nein-Fragen anhand verschiedener bzw. gleicher Armlänge.

Wesentlich aufschlussreicher sind diese beiden Methoden des geistigen Heilens:
Bei der Rückführung wird eine Tiefenentspannung erzeugt, die den Zugang zum Unterbewusstsein erlaubt, sofern der Behandelte es zulässt. Auf diese Weise kann man den Zeitpunkt des verdrängten Ereignisses noch einmal bewusst erleben und den Konflikt auflösen, meist wird dadurch schon eine Heilung eingeleitet.
Die Inkorporation ist die sicherste Methode, erfordert aber eine gute Portion Toleranz und Offenheit. Hier fungiert eine Person als Medium, das die Energie des Betroffenen aufnimmt und dann Auskunft geben kann. Mir hat die Vorstellung geholfen, dass die Menschen ein kollektives Unterbewusstsein besitzen, das man auf diese Weise anzapfen kann. Dadurch bekommt man umfangreiche Informationen, die dann bei der Wahl einer geeigneten Behandlung helfen.

Natürlich ist das jetzt nur ein kleiner Auszug, eine vollständige Erläuterung ist schon aus Platzgründen gar nicht möglich. Wer jetzt gerne mehr über diese Methoden erfahren oder sie gar testen möchte, findet Infos und Kontaktdaten von Heilern beim Dachverband Geistiges Heilen e.V.
Selbstverständlich gebe ich Interessierten auch gerne detailliertere Auskünfte über meine Kontakte und Erfahrungen.
Meldet euch einfach.

Mrz 012011
 

In der letzten Zeit begegne ich immer häufiger Menschen, die großes Interesse an einem Thema zeigen, mit dem ich mich jetzt schon seit einigen Jahren beschäftige, dem ganzheitlichen Heilen. Daher werde ich ab jetzt gelegentlich über Möglichkeiten dieses Konzepts schreiben, die ich selbst schon angewandt habe.

Zum Grundgedanken gehört die Akzeptanz der Tatsache, dass eine Krankheit bzw. richtiger ein körperliches Leiden nicht (ausschließlich) von externen Einflüssen wie Erregern oder funktionalen Störungen wie Gendefekten erzeugt wird, sondern ein psychisches Ungleichgewicht als Auslöser wirkt, das körperlichen Symptomem Tür und Tor öffnet.

Das bedeutet, dass man nicht automatisch eine Grippe bekommt, wenn man bei 5° C barfuß geht, aber höchstwahrscheinlich erkranken wird, wenn einem sowieso gerade in der Arbeit alles über den Kopf wächst.  In diesem Sinne kann man alte Redensarten ruhig wörtlich nehmen: Wenn ich von ständigen Streitereien die Nase voll habe, bekomme ich einen Schnupfen, wenn eine Situation mir an die Nieren geht, kann das eine Blasenentzündung auslösen. Das kommt daher, dass die Organe eine Entsprechung in der Gefühlswelt haben und jeder Konflikt, der auf der geistigen oder seelischen Ebene nicht gelöst wird, auf körperlicher Ebene ausgefochten werden muss.

Jetzt muss nicht jede Erkältung gleich hinterfragt werden, da hier häufig die kurze krankheitsbedingte Auszeit schon für eine Problemlösung genügt,  aber speziell bei chronischen, autoimmunen  oder sich stetig verstärkenden Erscheinungsbildern ist offensichtlich, dass ein ungelöstes Problem immer wiederkehrt und nach Lösung schreit. Dem Körper dann mit „Reparaturen“ seine Ausdrucksmöglichkeit zu nehmen hat meist zur Folge, dass er eine neue Form  der Kommunikation wählt, so lange, bis das ursächliche Problem beseitigt ist – und das liegt nun mal in der Psyche.

Wer es schafft, seine Krankheit zu hinterfragen, ist schon einmal einen bedeutenden Schritt weiter. Sie erzählt uns viel über unsere Psyche und unser Unterbewusstsein, über Ereignisse und Zustände, die wir aus dem Bewusstsein verbannt haben. Zu diesem Thema gibt es ein tolles (aber leider sehr teures) Buch von Antonie Peppler: „Die Bedeutung der Symptome und Krankheitsbilder“. Dort kann man neben verschiedensten Krankheitsbildern auch solche Dinge wie Essensvorlieben und Schlafgewohnheiten nachschlagen.

Für den Anfang ist es auf jeden Fall schon einmal eine gute Übung, seine eigenen Erkrankungen zu betrachten und mit zeitlich relevanten Ereignissen in Zusammenhang zu bringen. Fieber vor der wichtigen Prüfung ist nicht schwer zu deuten, eine Grippe nach einem unliebsamen dreiwöchigem Besuch genauso wenig. Bei bereits lange bestehenden Erkrankungen ist es dagegen oft schwierig, noch den Auslöser zu finden, aber auch dafür gibt es Mittel und Methoden.
Über die werde ich dann nächstes Mal berichten.

Jan 312011
 

Als ich heute so durchs abendliche Fernsehprogramm zappte, stolperte ich über eine unglaublich interessante Sendung auf 3sat zu einem Thema, mit dem ich mich zur Zeit intensiv beschäftige, dem geistigen Heilen. Was ich nicht wusste: es gibt schon jede Menge Studien, die diese Zusammenhänge belegen und tatsächlich auch Krankenhäuser, die auf die Wirksamkeit der eher ungewöhnlichen Heilmethoden setzen.

Informationen dazu gibt es unter http://www.das-geheimnis-der-heilung.de

Nov 162010
 

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel aufgestöbert, der auf eine neu entdeckte Komponente bei verschiedenen Krankheiten hinweist. Die Rede ist von nicht wahrnehmbaren Mikroentzündungen, die auch bei bisher nicht mit Entzündungen in Verbindung gebrachten Krankheiten wie Arteriosklerose, Alzheimer, Darmkrebs und Diabetes eine Rolle spielen. Falsche Ernährung und häufiger Stress bilden den Nährboden für diese Entzündungen, vor allem der Konsum von Kohlenhydraten, der einen erhöten Insulinspiegel verursacht. Das Insulin wiederum wandelt Linolsäure (Omega-6) in Arachidonsäure um, aus der unter anderem die den Entzündungsstoffwechsel antreibenden „schlechten“ Prostaglandine der Serie 2 entstehen. Das heißt, je mehr Insulin und Arachidonsäure, desto mehr Entzündungen und alles beginnt im Fettgewebe, da es der Hauptspeicher für Arachidonsäure ist.

Diese Mikroentzündungen finden sich häufig auch schon bei scheinbar Gesunden, nachweisbar sind sie über AA- und EPA-Wert, der optimalerweise bei 1,5 liegen sollte und beim Durchschnittsamerikaner (oh Wunder) bei 12 liegt. Selbst Depressionen stehen mit diesen Werten in Zusammenhang.
Werden entzündungsbedingte Krankheiten erkannt, kommen meist Medikamente zum Einsatz, die die Prostaglandine der Serie 2 hemmen, gleichzeitig aber auch deren natürliche Gegenspieler – dadurch werden zahllose andere Prozesse unterdrückt und das Asthma- und Allergierisiko steigt, zusätzlich sinkt die Entgiftungsfähigkeit der Nieren. Eine bessere Wahl wäre das in der Natur (in Algen, Lachsen und Flamingos) vorkommende Astaxanthin, das eine ungewöhnlich hohe antioxidative und entzündungshemmende Wirkung besitzt, leider aber bei uns so gut wie unbekannt ist. Sehr wirksam sind auch Curcuma, Weihrauch, SOD (Spirulina), Omega-3-Fettsäuren (Leinsamen, Hanfsamen, Walnüsse) und Sesamin (Sesam).

Was wieder einmal zeigt: Du bist, was Du isst. Und was Du denkst. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Der Originalartikel ist zu finden auf www.raum-und-zeit.com unter:
Gefährlichen Mikroentzündungen vorbeugen
Von Michael Göhner, Viernheim

Nov 102010
 

Kinder stellen immer mal wieder eine Drei-Wort-Satz-Frage, die man mit einem ganzen Buch nicht befriedigend beantworten kann. Dass sie einen damit meist auch noch  zwingen, über Dinge nachzudenken, die schon seit Urzeiten in der Erledigt-Ablage verstauben, macht die Sache nicht leichter.
Seit einiger Zeit beschäftigt unsere Älteste sich aus gegebenem Anlass mit dem Thema Sterben und hat mit oben genannter Frage ein extrem vergilbtes Exemplar aus meinem Ordner gefischt. Und weil es so schön ist, gleich noch „Warum glauben manche Menschen nicht an Gott?“ draufgelegt.

Es macht ja nicht viel Sinn, jetzt mit einer Neunjährigen eine theologische Diskussion zu starten, also muss ich mir einen verständlichen Grund für meinen Glauben zusammenbasteln – und das ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man einem Kind erklärt, dass man manche Dinge auch ohne Beweise glauben muss und sich fünf Minuten vorher hat anhauchen lassen, um zu sehen, ob die Zähne geputzt sind.
Aber nach langem Hin und Her, vielen Fragen, noch mehr unbefriedigenden Antworten und einigem Kopfkratzen haben wir doch tatsächlich einen Grund gefunden, warum es nicht falsch sein kann, an Gott zu glauben:

Wenn ich mein Leben lang die Hoffnung gehegt habe, nach dem Tod weiterleben zu dürfen, meine verstorbenen Angehörigen und Freunde wieder treffen zu können und mit meinem Versuch, ein guter Mensch zu sein zumindest an meinem Seelenheil gearbeitet habe und liege dann falsch – dann werde ich den Bruchteil einer Sekunde maßlos enttäuscht sein, bevor ich mich mitsamt meiner Enttäuschung für immer auflöse.
Was aber macht der Atheist, wenn er plötzlich vor Gott steht? Wahrscheinlich wird er sich eine unendliche Existenz lang ärgern, dass er ein knappes Jahrhundert rücksichtslos auf sein Verschwinden hingearbeitet hat…

%d Bloggern gefällt das: