Sep 122012
 

Wenn Kleinkinder sprechen lernen, ist das irgendwie immer ein Highlight und jeder Zwerg hat so seine ganz eigenen Wortkreationen und Angewohnheiten. Mein Jüngster, jetzt zweidreiviertel Jahre alt, ist eine echte Schwafeltante und hat ständig einen neuen Brüller auf Lager. Bevor das alles wieder in Vergessenheit gerät, halte ich hier mal einen Teil fest, der mir gerade so einfällt.

Witzige Wortkreationen waren/sind z.B.
Popofeitz (=Polizei)
Tschoknlade (=Schokolade)
Pakika (=Paprika)
Tibitopf (=Triceratops)

Verdreher und Versprecher, die mir besonders gut gefallen:
Mama, wo bitsu? (=Mama, wo bist Du?) oder Mama, was matsu? (=Mama, was machst Du?)
schwine Windel (=frische Windel)

Interessanterweise kann er außerdem – im Gegensatz zu seinen Schwestern – schon seit längerem das „sch“ sprechen und versucht sich auch fleißig am „r“, das sich anhört wie eine Mischung aus w und amerikanisch gesprochenem r.
Besonders schön ist das bei Wörtern wie
dweckig (=dreckig)
dwauf (=drauf)
oder Sätzen wie
Gawasche wein fahn (=in die Garage rein fahren)

Aber nicht nur sprachlich ist er geschickt, sondern auch in technischer Hinsicht:
Letzte Woche hat er sich, nachdem ich ihn bisher zumindest während der Schul- und Kindergartenzeit erfolgreich vom Fernsehen abgehalten habe, einfach selbst eine DVD eingelegt.
Ab jetzt sind wohl kreativere Ablenkungsmanöver gefragt.
*Seufz*

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