Aug 282012
 

Nach dem gestrigen herbstlichen Charakter zeigte sich das Wetter heute wieder von seiner sommerlichen Seite – und ich dachte schon, ich hätte die Chance verpasst, ein sonniges Augustbild einzufangen…

Heute wäre ich am liebsten für den Rest des Tages dort oben sitzen geblieben und hätte die Ruhe und die sanfte Brise genossen – weit weg von Pflichten, Arbeit, Erdlöchern und halbfertigen Gartenmauern. Aber dafür habe ich nächstes Jahr meine ganz persönliche zwölf2013-Reihe, wenn mein Garten endlich zu einem solchen werden darf. Ich bin wirklich gespannt, was sich so alles bewegt und wächst im kommenden Jahr.

Jetzt gibt es aber erst einmal das aktuelle zwölf2012-Bild – recht klar dieses Mal.

Einen Überblick über alle Bilder gibt es wie immer auf der Projektseite.

Aug 202012
 

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  •  20. August 2012
  •  Posted by at 23:27
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  •   Gedanken
Aug 202012
 

Vor langer, langer Zeit, als unser Haus noch ganz frisch und der Garten noch relativ eben war, nahmen wir viele schwere Hohlsteine zur Hand und formten daraus eine hübsche Stützmauer, die unser Grundstück daran hindern sollte, zum Nachbarn zu wandern. Leider hatte das Fundament eine Gedächtnisschwäche und vergaß, dass es standhaft bleiben sollte, deswegen neigte sich die Mauer unter dem Druck des reiselustigen Lehmbodens mehr und mehr der Freiheit zu. Besorgt beobachteten wir das Treiben mehrere Jahre lang, bis endlich alle noch wichtigeren, noch eiligeren Dinge erledigt waren, um dann endlich schweren Herzens wieder einen Rucksack voller Arbeit auszupacken und die vielen sehr schweren Steine wieder auszubuddeln. Jetzt tummeln sich verschiedenste Baustoffe, Maschinen und unzählige Arten von Schmutz rund um und in unserem Haus und unterstützen uns bei unseren Bestrebungen, aus einem Haufen Erde mit vielen Löchern wieder so etwas wie einen Garten zu machen.

Und damit euch eure Gärten jetzt wieder viel besser gefallen und ihr euch nicht mehr über ein bisschen Unkraut oder eine blühfaule Pflanze ärgert, zeige ich euch jetzt noch ein Bild von unserer Großbaustelle:

Aug 172012
 

Wer mein Blog schon einige Zeit verfolgt, weiß, dass ich als Grafikerin selbständig bin, drei Kinder habe, ein Haus und einen Garten in Schuss halte, eine Ausbildung zur medialen Beraterin absolvieren wollte (aber inzwischen abgebrochen habe) und nebenbei noch irgendwie versuche, trotz Zeitnot auch meine diversen Freizeitbeschäftigungen unterzubringen.
Voller Elan habe ich irgendwann Ende letzten Jahres beschlossen, meine handwerklichen Künste als Werk der Woche zu präsentieren, meine zahlreichen jungfräulichen Bücher dank 52 Bücher endlich auch mal zu lesen, bei zwölf2012 wieder regelmäßig meine Kamera zur Hand zu nehmen und nich lang zu schnacken und auch wieder den Pinsel zu schwingen.
Außerdem sollte 2012 im Schnitt jeden 2. Tag ein Eintrag gepostet werden, was bei erfolgreicher Erledigung aller Projekte schon von selbst funktionieren würde und wieder mehr Bildmaterial einen Platz in den Artikeln finden.

Vielleicht fragt sich jetzt schon der eine oder andere (oder alle), wie man auf die bescheuerte Idee kommt, sich unter den gegebenen Umständen so unter Druck zu setzen. Die Antwort ist wider Erwarten ganz einfach: weil ich sonst alles, was mir Spaß macht endlos aufschiebe, um alles, was getan werden muss vorher zu erledigen. Dummerweise ist dieser genial durchdachte Spaßzwang völlig in die Hose gegangen (welch Überraschung), weil man unter Druck eben auch an schönen Dingen nur schwer Gefallen finden kann.

Kap-Margerite

Also muss eine andere Lösung her, um endlich wieder so etwas wie einen Ruhepuls zu erreichen und Dinge nicht mehr nur im Vorbeilaufen erledigen zu können. Irgendetwas Unangenehmes muss weichen, um etwas Angenehmen Raum zu geben, eine nicht zwingend erforderliche Pflicht für ein bisschen wünschenswerte Kür fallen. Und während alle anderen um mich herum alles tun, um sich endlich ein eigenständiges Arbeitsleben aufzubauen, verabschiede ich mich mit einem Rundumgrinsen von 14 Jahren selbständiger Tätigkeit als (Mädchen-für-alles-)Grafikerin. Und das Schönste an diesem Schritt ist, dass ich deswegen nicht völlig auf das Arbeiten verzichten muss, sondern mich ziemlich elegant von der Art von Aufträgen, die im Endergebnis mit viel Glück einen Putzfrauen-Stundenlohn (sorry for the political incorrectness) abgeworfen haben, befreien kann. In der Folge arbeite ich jetzt zwar spezialisierter und nicht mehr als Allrounder, aber wenn ich ehrlich bin, war ich, was Printmedien angeht, sowieso nicht mehr umfassend auf dem Laufenden.

Spannend wird jetzt noch die endgültige Umsetzung – werden meine häuslichen Pflichten die neu gewonnene Zeit einfach schamlos auffressen oder ergibt sich tatsächlich schon etwas Freizeit für meine oben vordefinierten Aktivitäten?
Tatsächlich hat sich schon etwas bewegt – allerdings etwas ganz anderes. Ich stricke nämlich wieder.
Und der Rest kommt irgendwann.
Ungeplant.
Wenn ich Lust dazu habe.

Ha.

 

Aug 162012
 

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  •  16. August 2012
  •  Posted by at 14:28
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