Jun 172012
 

Heute muss ich etwas ganz Banales, völlig unspektakuläres posten, weil es für mich tatsächlich sensationell ist:
Ich war gestern Abend mit meiner Großen auf der Riedenburger Sonnwendfeier.
Ein Abend ohne Verpflichtungen und Deadlines, ohne Hektik und Geschrei und dann anschließend noch leckerer Steckerlfisch und ein nächtlicher Spaziergang. Mann, das ist schon unglaublich lange nicht mehr vorgekommen. Und um noch eins draufzusetzen, haben wir heute Nachmittag noch einmal zu fünft eine Runde um den Stadtweiher gedreht, ein Eis gegessen, das neueste Gerät auf dem Spielplatz getestet und dann zuhause noch die Gartenliegen. Und das alles bei Sonnenschein und weiß-blauem Himmel.

Für andere nichts Besonderes, für mich schon fast dekadent – und ich frage mich wieder einmal, warum ich das nicht viel öfter mache, warum ich meinen Verpflichtungen immer wieder erlaube, über mein Leben zu bestimmen.
Aber irgendwann lerne ich es auch noch, wie man dem Vergnügen mehr Raum gibt. Bis dahin erfreue ich mich an den letzten Laternen der Sonnwendfeier, die noch auf dem Stadtweiher schwimmen und der Aussicht auf viele weitere Möglichkeiten, alte Gewohnheiten abzulegen.

Riedenburger Stadtweiher

 

 

 

 

Jun 032012
 

Hallo Du!

Das erste Lob dieses Artikels geht an Dich – weil Du immer noch nicht aufgehört hast, daran zu glauben, dass es hier auch mal wieder etwas Neues zu lesen gibt!

Und dann gehe ich gleich über zum nächsten Lob, das ich dem Team der Gesichtschirurgie an der Uniklinik Regensburg widme:
Hier haben zwei Ärztinnen für meine Tochter Überstunden gemacht und mit Engelsgeduld ihre gerissene Lippe geflickt, obwohl sie alles Andere als kooperativ war.

Das dritte Lob geht an den Paketdienstfahrer, der mich in unserer Straße (auf dem Weg zum Kindergarten) angehalten hat, weil er anhand meines Kennzeichens vermutete, dass ich der Empfänger seines Paketes bin – starke Aktion!

Als nächstes ist meine Schwester an der Reihe, weil sie sich im Erlebnisbad erfolgreich um sieben Tollwütige Teenager und zeitweise auch noch um meine Fünfjährige gekümmert hat, weil Sohnemann partout ausschließlich von mir betreut werden wollte.

Das letzte Lob des heutigen Tages gilt schließlich meinem Mann, weil er sich heuer so richtig in die Gartengestaltung kniet und es inzwischen überall viel schöner aussieht. Ich freue mich schon auf unsere erste selbstgezogene Paprika!

 

 

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