Okt 012011
 

Was für ein traumhafter Altweibersommer, der gerade in den sprichwörtlichen goldenen Oktober übergeht! Malerische Nebelschwaden werden von wunderbar warmen Sonnenstrahlen verdrängt, während das Laub sich in verschiedensten Rot- und Gelbtönen färbt, taugetränkte Spinnweben glitzern auf den letzten Sommerblüten und der Herbstwind sorgt für eine bestechend klare Sicht.

Was kann man an solchen Tagen besseres tun als –

– Holz machen?

Diese lästigen Meterprügel, die seit zwei Jahren unseren Terrassenausblick verschandeln und mir 12m² meines Gartens geklaut haben kurz und klein schneiden und schlagen, sich dabei eine Staublunge und diverse Abschürfungen zuziehen und dann die fertig gequälten Scheite ins finstere Holzlege-Verlies schlichten, in dem sie ausharren müssen, bis sie ihrem schweren Schicksal des Verbranntwerdens erliegen?

Was ist dagegen schon ein Spaziergang mit der Kamera…

Ähnliche Ergüsse:

  4 Responses to “Schönwetterarbeit”

  1. Holzstoß. Da weiß man, was man hat. (Mein Vater heißt mit 2. Vornamen Holzwurm, und ich „durfte“ immer helfen…)

  2. Ach ja: Deine Beschreibung ist wieder sehr schön poetisch. Love it!

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