Aug 302011
 

Schön war er, unser Urlaub – und trotzdem bin ich auch froh, wieder zuhause zu sein. Mit unserem Jüngsten kann man nicht wirklich von Erholung und Ruhe sprechen…

Dafür gibt es jetzt ein paar echte Entspannungs-Fotos für alle.

Aug 292011
 

Fotoprojekt zwölf2011

Kaum aus dem Urlaub zurück und schon wieder auf Achse – bevor es zu spät ist für ein August-Bild…

Inzwischen ist Riedenburg fast zugewachsen und ich bin wirklich gespannt, ob es noch mehr wird oder der Höhepunkt schon überschritten ist. Auf jeden Fall hat die Hitze der letzten Woche wohl an den Kräften gezehrt, die Farbintensität einiger Grüntöne hat etwas nachgelassen:

Abgesehen davon wirkt alles noch sehr üppig und sommerlich. Der Herbst darf sich meinetwegen aber auch ruhig noch etwas Zeit lassen…

Aug 222011
 

Am Samstag waren meine Eltern zum Grillen bei uns und während ich in der Küche die letzten Vorbereitungen erledigte, fragte meine Mutter beiläufig, ob ich einen neuen Fußabstreifer brauchen könne. Da der alte schon ziemlich fertig aussieht, bejahte ich und sie drückte mir sofort einen in die Hand.

Seitdem wird unser Besuch so empfangen (und das entspricht im Moment voll und ganz der Wahrheit):

Damit verabschiede ich mich für ein paar Tage – die Terrorzwerge ein bisschen im Attersee baden…

Aug 202011
 

Am Mittwoch Abend besuchten wir nach dem Aufenthalt am Badesee noch einen tollen Ingolstädter Biergarten, in dem man nicht nur schön sitzt, sondern auch gut essen kann. Außerdem gibt es dort auch einen kleinen Kinderspielplatz, den unsere Mädels natürlich sofort nach der Bestellung gestürmt haben, während unser Jüngster postwendend unter den Tisch tauchte, um im Kies zu buddeln. Da er dort wenigstens Ruhe gab, ließen wir ihn gewähren – man hat ja immer Putzmaterialien dabei…

Auf unser Essen mussten wir zum Glück nicht lange warten, trotzdem war für unseren Kleinen nach dem Abfüttert das Sitzen erledigt. Als ich ihn auf meinen Schoß zwingen wollte, wehrte er sich so heftig, dass mein Vater bei dem Versuch, sein Radler zu retten selbiges umstieß und mir über die Hose kippte.
Also gab ich mich geschlagen und beschäftigte unseren Jüngsten die nächste Zeit auf dem Spielplatz – zumindest so lange, bis meine Mutter mich suchte, um mir zu sagen, dass die Mittlere auf der Toilette sitzt und nur von mir versorgt werden will. Hmpf.

Das letzte Highlight unseres Aufenthaltes lieferte dann wieder unser Zwerg: Als ich mich mit ihm auf dem Arm durch die Leute drückte, sagte meine Mutter auf einmal: „Was hat er denn jetzt wieder erwischt?“ und deutete auf seine Hand. Eine Zeit lang musterten wir das seltsame Stück Seil, dann sah ich mich um und  – siehe da! Er hatte beim Vorbeigehen den Docht einer Öllampe mitgehen lassen. Also popelte ich das Ding wieder zurück in die Kugel und stapfte zurück zur Toilette zum Hände waschen. Wieder an unserem Tisch brachte unser Nervzwerg mehr als deutlich zum Ausdruck, dass er sich nicht wieder hinsetzen möchte – also wartete ich draußen auf den Rest der Familie.

Nachdem es in der Innenstadt so schön warm und der Kleine weiterhin total aufgedreht war, machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt, so konnte ich zumindest noch in Ruhe ein paar Schnappschüsse ablichten, während der Nachwuchs jedes greifbare Spielgerät testete.
Trotz der kleinen Widrigkeiten war es aber ein schöner und gelungener Abend – der ganz normale Wahnsinn eben.

Aug 192011
 

Vorgestern und gestern verbrachten wir unsere ersten offiziellen Sommer-Urlaubstage am Badesee. Und das muss man sich dieses Jahr echt auf der Zunge zergehen lassen: Sommer UND Sonne UND Urlaub – alles auf einmal!

Erstaunlicherweise war trotz fantastischem Badewetter relativ wenig los und wir hatten sowohl auf dem Parkplatz als auch auf der Liegewiese genug Platz – wobei die Handtücher und Decken sowieso kaum Kontakt mit dem Nachwuchs hatten…

Zwischendurch machte ich eine kurze Runde zu einem der anderen angrenzenden Seen, die zwar keinen so kinderfreundlichen Sandstrand haben, dafür aber sehr idyllisch gelegen sind:

Wir haben den Tag sehr genossen, vor allem unser Jüngster, der kaum noch aus seinem Schlammloch herauszukriegen war. Schön, wenn der Sommer endlich auch einmal heiß ist.

Aug 182011
 

Geschenkte Rose von RosenruthieBisher hatte ich ja immer das Gefühl, ziemlich einsam auf weiter Flur zu sein mit meinem niederbayerischen Blog – egal, welche Übersicht ich in die Finger bekam, in meiner Ecke war immer Wüste. Ich fand es irgendwie schade, mich nicht auch einmal von Angesicht zu Angesicht mit jemandem austauschen zu können, der sich ebenfalls online austobt, aber die Suche hatte ich eigentlich aufgegeben.

Und dann kam plötzlich dieser Kommentar (gleich noch mit verlinktem Beweis der Authentizität) einer Bloggerin, die tatsächlich in der Nähe wohnt! Ich denke, ich muss nicht näher erklären, wie überrascht – und erfreut – ich war! Ja, und dann ging es ganz flott – es gab noch ein paar Posts und ein paar Kommentare und schon stand eine Verabredung: am Dienstag traf ich mich also mit Rosenruthie.
Wow.
Zur Begrüßung erhielt ich (stilecht) obenstehende Rose überreicht – danke noch einmal dafür! – und dann zogen wir los, um uns ein schönes Plätzchen zu suchen. Anders als geplant landeten wir (witzigerweise) im „Rosenpavillon“ und unterhielten uns so gut, dass wir, als die Rollos heruntergelassen und die Bürgersteige hochgeklappt wurden, einfach noch bei mir zuhause ein Stündchen anhängten.
Es war wirklich ein wunderschöner Abend, wir haben uns gut verstanden, gleich einige weitere Gemeinsamkeiten entdeckt und vor allem noch viele, viele Themen, über die wir uns austauschen möchten…
Genug Gründe, um mich jetzt schon auf unser nächstes Treffen zu freuen!

Tja, und ohne unsere Blogs wären wir uns wahrscheinlich nie begegnet…
Schon witzig, wie das Leben manchmal spielt.

Aug 142011
 

Heute gab es zur Abwechslung einmal Sonne – ganz überraschend in diesem – ääh – diesem – wie war noch gleich das Wort?
Sommer!
Ach ja, richtig.
Also haben wir unsere Siebensachen gepackt, die Räder auf’s Auto geschnallt und sind nach Dietfurt gefahren, dort ist es nämlich nicht nur sehr schön, sondern auch der Radweg geteert und somit Radanhänger-tauglich.
Von dort ging es auf dem Drahtesel nach Beilngries zum Sportflugplatz, wo unser Jüngster völlig fasziniert die Segelflieger beobachtete und nach einer wohlverdienten Pause dann wieder zurück zum Auto. Da ich heute einmal nicht den Anhänger schleppte, kann ich tatsächlich ein paar Eindrücke bieten, die zwischen meinen schnell-den-anderen-wieder-hinterherhecheln-Sprints entstanden:

Wieder zuhause gab es dann noch einen Eiskaffee auf der Terrasse und abschließend einen Gewitterregen, der brav gewartet hat, bis unser Kram im Haus war.
Alles in allem ein superschöner Sonntag und endlich mal echtes Sommergefühl…

Aug 132011
 

Ich gebe hier an dieser Stelle einmal zu, dass ich hin und wieder zu Fertigpizzas greife – geht schnell, macht wenig Dreck und alle sind damit zufrieden (im Gegensatz zu 99% aller anderen Gerichte).

Dumm nur, wenn man „Die Ofenfrische“ kauft und sie – Gewohnheitstiere sind nun einmal so – ohne Hirn auf ein Gitter schmeißt und erst nach 10 Minuten (Gewohnheitstier und so) wieder vorbeischaut.
Dann nämlich kann mann bestenfalls noch irgendwie eine Calzone daraus bauen, indem man ein Fladenbrot nimmt und den abgekratzten Schmodder aus dem Ofen reinfüllt. Weil frischer Hefeteig noch nicht hart ist, sondern sich erst einmal während des Auftauens an den Untergrund anpasst. Der bei einem Gitter nicht wirklich vorhanden ist.

Ja.

Und wenn man dann vor lauter Zorn noch nicht einmal daran denkt, die Tropfsteinhöhle auf einem Foto zu verewigen, dann fällt mir nur noch obiger Titelsatz ein.

Aug 112011
 

In meiner Eigenschaft als Grafikerin komme ich desöfteren in den Genuss, Objekte freistellen zu dürfen. Im Moment arbeite ich gerade an einem Katalog, in dem etwas mehr freigestellte Objekte abgebildet werden und meine liebenswürdige Kundschaft schickt mir nun mit dem echten und ehrlichen Gedanken, meine Arbeit zu vereinfachen, bereits freigestellte Bilder. Diese sehen dann in etwa so aus:

Gut. Und was jetzt?
Also, erst einmal einen sauberen, glatten Pfad anlegen (mit Bezierkurven) und den Hintergrund löschen. Dann gibt es schon einmal keine unschönen Ecken mehr.

Und damit es jetzt nicht aussieht, wie aus dem Katalog ausgeschnitten und aufgeklebt, wird aus dem Pfad noch einmal eine Auswahl erstellt und der Pfad um 1 Pixel verkleinert. Danach eine weiche Auswahlkante (je nach Größe des Endproduktes mit 1 – 2 Pixel) erstellen und den Hintergrund noch einmal löschen.
Dann sieht das Ganze so aus:

Auf diese Weise verschwinden auch die letzten farbigen Hintergrund-Blitzer und das Objekt wirkt nicht mehr auf das Papier aufgesetzt.

Möge mir mein Kunde verzeihen, dass ich seine gutgemeinte Mühe als Murks bezeichne und mir in Zukunft die Originaldateien senden, auf denen noch sämtliche Kanten intakt sind.

In diesem Sinne:

Aug 102011
 

Heute ist der 10. August, sowohl aus meteorologischer wie auch phänologischer Sicht ein Tag mitten im Sommer. Eigentlich sollten wir uns heute in einem Freibad einen Sonnenbrand oder in der Eisdiele einen Früchtebecher geholt haben. Die Kinder sollten in Badehosen durch den Rasensprenger hüpfen, die Eltern den Grill anheizen und alle bis um 10 Uhr abends den zirpenden Grillen lauschen und Mücken erschlagen.

Tatsächlich sitze ich in einem Pullover vor dem Computer, weil es sogar im Haus kurzärmelig zu kalt ist und kann nicht fassen, dass das Thermometer gerade mal 9 Grad anzeigt. Hätten wir November, würden angesichts solcher Temperaturen alle in Winterstiefeln und gefütterten Jacken herumlaufen.
Ich kann mich erinnern, dass schon zu meiner Schulzeit die Sommerferien selten besonders sommerlich waren, aber war es wirklich so kalt?
Keine Ahnung.

Na ja.
Also sehe ich mir die Wegwarten an, die eine Entwicklungserscheinung für den Hochsommer sind und bilde mir ganz fest ein, dass ich ihn fühlen kann…

Sommerblüher

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