Jun 302011
 

Heute hörte ich (durch meinen Mann – was wollte er mir damit wohl sagen?) das erste Mal von der 5-F-Regel für Gallensteine, die da lautet:

Fat – Female – Fertile – Forty – Fair

Was für mich bedeutet, dass ich als (dunkel-)blonde, (leicht) übergewichtige Frau, die bereits Kinder geboren hat in 6 Jahren (da dann über 40) ein typischer Gallenstein-Besitzer bin.

Nur gut, dass ich Dank meiner pferdegleichen Konstitution (ich habe in meinem Leben nur zwei Nächte in einem Krankenhaus verbracht, die dritte Geburt war eine Hausgeburt) und meiner inzwischen gesunden geistigen Haltung (Probleme werden nicht mehr geschluckt) dazu nur milde lächeln kann…

Jun 232011
 

Fotoprojekt zwölf2011

Entstanden ist das aktuelle (also eigentlich nicht mehr ganz so aktuelle) zwölf2011-Foto bereits am 7. Juni – und heute schaffe ich es endlich auch, dieses zu posten (ich war aber auch schwer beschäftigt die letzten zwei Wochen).

Dem optimalen Wuchs- (und leider weniger optimalen Foto-) Wetter verdanke ich ein erneutes sattgrünes, weiß-blau-bewölktes Baum-Feuerwerk, obwohl ich schon im Mai dachte, grüner wird’s nicht…
Zum Glück war die Wiese frisch gemäht, sonst wäre wohl ein Suchbild daraus geworden. ;)

Alle Fotos im Überblick findet ihr wieder hier.

Jun 222011
 

Zwei Wochen tote Hose hier, das ist ja fast schon unverzeihlich…
Aber ich kann es erklären, wirklich!
Zu meinen üblichen Verdächtigen kamen nämlich noch ein paar zusätzliche Aktionen:

11. Juni:

Heute habe ich höchstpersönlich mit meinen eigenen Händen dieses Stück Weg gepflastert.

15. Juni:

Unsere erste Ferien-Ausflugs-Aktion führte uns heute an den Baggersee, wo unsere Älteste beim Schnorcheln diese (lebende!) Muschel fand.

16. Juni:

Zweiter Ferien-Ausflug ins Sealife in München – das einzige scharfe Bild gibt es von den Seepferdchen. Danach noch Tochter-Shopping bzw. Ehemann-Nerving in der Innenstadt.

20. Juni:

Spät, aber doch: heute durften endlich die restlichen Gemüse-Zöglinge nach draußen ins neu angelegte Beet. Stellvertetend gibt es ein Schnittlauch-Portrait, ist attraktiver.

Na ja, und dann gab es noch ein paar andere Kleinigkeiten, die nicht in Pixel gebannt wurden – aber ich glaube, ihr wißt schon, was ich meine…

Jun 082011
 

Dieses Tierchen hat mir heute Morgen von der Küchenwand aus zugewunken (Isch schwör‘!) und musste natürlich gleich verewigt werden.
Dummerweise ist die Bildqualität so, wie man es zwischen Tür und Angel kurz vorm Schulbus erwartet – aber man erkennt es so einigermaßen:

Ein waschechter Bücherskorpion. Nett, oder?
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle für alle, die ihn nicht kennen, noch anmerken, dass er ohne die Scherenarme nur ca. 4mm groß ist.
Meine Tochter fand ihn auf jeden Fall so toll, dass er in einem Glas mit in die Schule durfte.
Danach haben wir ihn natürlich wieder in die Freiheit entlassen.

UPDATE:

Wir hatten schon wieder einen Bücherskorpion zu Gast, dieses Mal ist das Foto etwas besser geworden:

Aus der Familie der Pseudoskorpione

Jun 082011
 

Liebe Eltern, gebt es zu: irgendwann in den ersten beiden Lebensjahren eures Nachwuchses kommt der Zeitpunkt, an dem ihr sagt „Ja, nimm ruhig die Zitrone, probier mal“ und euch köstlich über den unvermeidbaren Gesichtsausdruck amüsiert.

In etwa genau so amüsiert war unser Jüngster wohl heute über unsere Gesichtsausdrücke, als er sich die Zitrone nicht mehr abnehmen ließ, herzhaft reinbiss und sie erst im Austausch gegen das Abendessen wieder aus der Hand legte. Zu diesem Zeitpunkt sah sie dann übrigens so aus:

Er ist einfach ein harter Kerl.

Jun 022011
 

Ich habe es ja schon einmal kurz hier angeschnitten: Mitte Mai verbrachte ich fast fünf Tage in der Schweiz, um den ersten Abschnitt meiner neuen Ausbildung zu absolvieren. Es war eine unglaublich inspirierende Zeit, die mir einen tiefen Einblick in meine Lebensstrategien und Verhaltensmuster gewährt hat, fast so, als könnte ich mein Alltags-Labyrinth aus der Vogelperspektive betrachten. Leider sieht man dabei auch die Ecken und Gänge, denen man sonst (aus zufälligen oder taktischen Gründen) nie begegnet – das kann einen kurzfristig schon aus der Bahn werfen…
Inzwischen bin ich aber wieder im Alltag angekommen, weiß, wo Änderungsbedarf besteht und habe mir ein paar Ziele gesteckt – damit es stetig vorwärts geht.

Für euch habe ich jetzt noch ein paar Eindrücke aus meinem „Urlaub“ – zum Zurücklehnen und Genießen.


 

Jun 012011
 

Ich denke, es ist eine unumstrittene Tatsache, dass das kindliche Essverhalten von Haus aus unberechenbar ist und man sich pauschal nie sicher sein kann, ob das vorgesetzte, in liebevoller Kleinarbeit zusammengestellte Menü den anspruchsvollen Gaumen auch genügen wird. Manchmal aber kippt man trotz aller Abgebrühtheit aus den Socken, wenn wieder eine neue Marotte alle alten in den Schatten stellt:
Unsere vierjährige liebt Käse. Sie isst ihn mit Brot oder ohne, warm oder kalt, paniert, über Spaghetti gestreut oder auf der Pizza.
Heute gab es Nudelauflauf und sie bettelte um das letzte Stück Gouda, das nach dem Reiben übrigbleibt – eben, weil sie ihn gerne isst. Als dann aber der Auflauf auf dem Tisch stand, erklärte sie mir, dass sie nur Nudeln ohne Käse möchte, weil selbiger ihr nicht schmeckt.
Hallo?
Das ist DER Käse, den sie gerade eben noch pur gegessen hat! Den sie sich sonst auf die Nudeln kippt (und das meine ich wörtlich)!
Aber hier haben selbst die besten Argumente keine Chance –  der Käse wird standhaft verschmäht.
Verstehen kann ich das nicht. Muss ich auch nicht.
Ich mag den Käse auf dem Auflauf – bleibt mehr für mich.

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