Mai 272011
 

Jawoll, es ist vollbracht!
Der Designerhaase feiert seinen ersten Geburtstag!

Und wie immer steht er unter Zeitdruck und kann daher weder ein Bildchen noch irgendeine andere Besonderheit bieten, sondern einfach nur ein kurzes Resumee der vergangenen 12 Monate präsentieren.

Ursprünglich hatte ich ja den Blog ins Leben gerufen, um meine überschwängliche Freude über die – Dank Au-Pair – neu gewonnene Zeit zum Ausdruck zu bringen. Das ging dann wohl gründlich in die Hose, wie man weiß. Aber den Blog einfach wieder stillegen, das brachte ich auch nicht über’s Herz.
Also knapste ich hier und dort ein paar Minuten meiner Zeit ab, um den einen oder anderen Gedanken zu verewigen und zeitweise konnte ich gar nicht mehr aufhören, in die Tasten zu tippen. Als dann zum Spaß des Schreibens an sich auch noch die ersten Kommentare stießen, war ich endgültig aus dem Häuschen.

Später wurde dann auch meine Fotografie-Freude wieder von den Toten erweckt und ich beteiligte mich an ein paar Projekten, dabei stellte ich fest, dass meine Ausrüstung völlig veraltet und mein Terminkalender immer noch einfach zu voll ist.

Inzwischen weiß ich aber auch, dass so ein Blog kein Selbstläufer ist und der Designerhaase sicher nie zu den „Erfolgreichen“ seiner Gattung gehören wird, weil ich dafür zu wenig Aufwand betreibe – ich muss in meinem Beruf schon so viel Akquisition betreiben, dass ich privat gerne darauf verzichte.

Was ich im vergangenen Jahr NICHT geschafft habe, ist, ein zentrales Thema zu finden. Ich möchte mich nicht gerne einengen oder festlegen, lieber alle Optionen offenhalten und in jede Richtung flexibel bleiben (böse Zungen behaupten, dass sei eine meiner Schwächen). Aber ich befinde mich gerade im Wandel und werde bald eine klare Linie verfolgen, dass wird sich auch in meinem Blog widerspiegeln. Bis dahin gibt es hier noch ein bisschen kunterbuntes Gewurstel.
Weil es Spaß macht.

An dieser Stelle möchte ich schließlich noch allen meinen Lesern ein dickes Dankeschön aussprechen. Ihr seid toll!
Gute Nacht!

Mai 252011
 

Letzte Woche wollte ich am Dienstag ankündigen, dass ich ab Mittwoch in die Schweiz fahre, habe aber einfach nicht die Zeit gefunden. Also erzähle ich jetzt, dass ich vor drei Tagen wieder zuhause angekommen bin und erst heute annähernd die Fähigkeit besitze, endlich darüber zu berichten.

Grund für die Reise ist eine Ausbildung, die unter anderem die Wahrnehmung verbessert – was wirklich traumhaft schön ist, wenn man sich ohne Arbeit und Verpflichtungen in den Schweizer Wäldern aufhält. Zuhause mit einem Berg von Verantwortung und Aufgaben gelangt man allerdings sehr schnell zu der Erkenntnis, dass man nicht grundlos irgendwann angefangen hat, einen Großteil seiner Wahrnehmung auszublenden.
Oder einfacher ausgedrückt: ich fühle mich jetzt wie ein Tauber, der endlich wieder hören kann und feststellt, dass er direkt neben dem Flugplatz wohnt.

Und was nun?
Hörgerät wieder raus?
Wegziehen?

Einen richtigen Plan habe ich bisher noch nicht.
Mal sehen. Ich werde berichten.

Mai 162011
 

Unsere Vierjährige aus dem Auto zu holen, wenn sie auf der Fahrt eingeschlafen ist, ist – milde ausgedrückt – eine Tortur. Deswegen versuchen wir möglichst, sie wachzuhalten und erzählen und fragen ständig irgendetwas oder erklären ihr, dass wir gleich da sind und sie noch kurz aushalten soll.

Vor Kurzem nickte sie trotz ausdrücklichem Versprechen, nicht einzuschlafen, dennoch ein, war aber beim Halten sofort wach.
„Jetzt bist Du ja doch eingeschlafen?“
„Nein, nur meine Augen waren müde!“

Am Samstag dann drehte sie den Spieß um und übernahm das Reden:
„Ich bin sooo müde…“
„Aber wenn Du jetzt einschläfst, darf ich Dich ins Bett bringen, ohne dass Du schreist?“
„Ja, ich schlaf‘ nur, ohne Schreien…“
„Dann ist es ja gut.“
„Meine Augen schließen sich…“
Und weg war sie. Und ließ sich später problemlos ins Bett packen.

Mai 092011
 

Fotoprojekt zwölf2011

Wenn ihr jetzt denkt „Schon wieder?“ geht es euch so wie mir: die letzten vier Wochen habe ich anscheinend im Zeitraffer abgespult (ich habe mich schon gewundert, warum alle so abgehackt sprechen ;) ).

Nichtsdestotrotz hat es mich wieder sehr gefreut, meinen Standort an der Bank aufzusuchen, dieses Mal belegt von einem picknickenden älteren Paar mit Fahrrädern, und bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel ein Foto zu schießen.
Inzwischen gleicht Riedenburg schon fast einem Urwald und da ich ausnahmsweise vormittags unterwegs war, fehlt auch noch der Schattenwurf, der den bisherigen Bildern die Tiefenwirkung verliehen hat…
Aber seht euch die „Grüne Hölle“ selbst an.

Heute empfehle ich übrigens ausdrücklich, auch die Projektseite anzusehen und die Bilder zu vergleichen, damit ihr erkennt, welches Grün im Ort wächst und welches außerhalb – ist nämlich gar nicht so einfach…

Mai 092011
 

Dass man unserer Vierjährigen nichts vormachen kann, wissen wir ja bereits – trotzdem verblüfft uns ihr Durchblick immer wieder aufs Neue.

Am Samstag kauften wir ihr im Supermarkt ein Schnorchelset, dass sie stolz ihrer Oma präsentierte. Als diese fragte, von wem sie es bekommen hätte, meinte sie:
„Des hab‘ ich von niemand gekriegt, des ham’ma gekauft!“

Mai 052011
 

…und heute habe ich auf dem Weg zum Schreibwarenladen endlich, endlich einmal die Kamera mitgenommen, um dieses außergewöhnliche Bild festzuhalten. Natürlich kamen heute die 10 Autos, die täglich diese Straße befahren alle auf einmal und stauten sich an meinem rücksichtslos am Straßenrand geparkten Wagen – aber was soll’s. Ich habe mein Foto.

Ist das nicht toll? Oben schon lauter Pusteblumen und auf der unteren Wiese (die vormittags im Schatten liegt) ist noch alles gelb…

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