Apr 272011
 

Meine Mutter holte heute die Kinder für einen Ausflug ab. Als sie schon im Auto saßen, wollte ich mich noch mit einem Küsschen verabschieden, von der rechten Seite kam ich aber nicht an unseren Jüngsten ran. Also hüpfte ich um das Auto zur anderen Tür, woraufhin die Vierjährige zur Oma sagte: „Ich hab‘ gar nicht gewusst, dass die Mama laufen kann!“

Hmpf.

Apr 202011
 

Ich war mal eben ein paar Tage unterwegs, Eier verstecken und so… ;-)

… und bin dabei einem bisher unbekannten Verwandten über den Weg gelaufen.
Darf ich vorstellen:

Hasi Modo, ebenfalls ein Designerhase, aus dem Hause Sigikid.
Er ist übrigens käuflich, wie verwerflich.

Apropos verwerflich:
Hier liegen  noch Unmengen von Schokohasen, die ich noch in diverse Gärten werfen muss…

Bis demnächst!

Apr 132011
 

Allen armen Schweinen die vergeblich versuchen, die im Titel genannte Kombi zum Laufen zu bringen, überbringe ich hiermit eine frohe Botschaft: Es gibt eine Lösung für dieses Problem!

Wenn ihr also auch in den Genuss kommen wollt, euch noch in diesem Leben ins Backend des Shops einzuloggen, dann folgt diesen ultimativen Anweisungen:

  1. Ruft die Datei Windows/System32/drivers/etc/hosts auf und ändert den enthaltenen Hostnamen localhost auf localhost.de (oder .com oder.net oder.dfgsf, völlig egal, Hauptsache Punkt). Speichert sie dann irgendwo ab, wo Vista nicht meckert, schmeißt die Originaldatei raus und verschiebt die geänderte an deren Platz. Das ist der wichtigste Schritt, glaubt mir, ohne den geht gar nix!
  2. Dann holt euch die Xampp-Version 1.7.4 (unter http://www.apachefriends.org/de/xampp-windows.html#628), in der alten gibt es einen fehlerhaften Link in der curl-Anweisung. Aber bitte nicht die installer-Version, sondern das langweilige ZIP-Archiv. Das entpackt ihr auf euer Laufwerk c:, auf keinen Fall unter Programme und ruft die Datei xampp/php/php.ini auf. Dort sucht ihr nach ;extension=php_curl.dll und löscht den Strichpunkt vorne. Abspeichern und dann aus dem xampp-Ordner die Anwendung xampp-control.exe starten. Das funktioniert nur aus dem xampp-Ordner. Und Finger weg von der setup_xampp.bat!
  3. Jetzt holt ihr euch den Magento-Shop 1.5.0.1 und – wenn ihr Beispieldateien installieren wollt – die sample data unter http://www.magentocommerce.com/download. Die Beispieldateien müssen vor dem Shop installiert werden. Den Shop entpackt ihr in das Verzeichnis xampp/htdocs, die Beispieldateien dorthin, wo ihr sie findet ;-).
  4. Jetzt Apache und MySQL starten und im Browser eurer Wahl die Adresse localhost.de eingeben (oder was ihr nach dem Punkt sonst so verbrochen habt). Links unter Tools die Anwendung phpMyAdmin aufrufen, eine neue Datenbank namens magento anlegen und, wenn gewünscht, die sample data importieren.
  5. So, jetzt im Browser die Adresse localhost.de/magento eingeben und wenn ihr brav alles vorhergehende erledigt habt, findet ihr euch im Installationsfenster des Shops wieder. Herzlichen Glückwunsch! Der Rest läuft quasi von selbst, der Shop hat fast alles als Voreinstellung drin (wenn ihr ein MySQL-Passwort angelegt habt, müsst ihr dieses natürlich ergänzen) und ihr müsst nur noch euren Namen und die Login-Daten eintragen. Die Installation geht ganz schnell und schon könnt ihr euch ins Backend einloggen oder das Frontend betrachten.
  6. Hach, wie schön. Wie man mit dem Shop arbeitet, erfahrt ihr nach meinem nächsten Horrortrip.

Diese Anleitung löst folgende Probleme:

  • Apache und MySQL lassen sich aus dem Xampp Control Panel nicht starten
  • Der Shop schreit nach der curl-Anweisung
  • Die Shop-Installationsseite lässt sich wegen einer nicht endenden Anweisung gar nicht erst aufrufen
  • Bei der Auswahl der deutschen Version springt das Menü immer wieder auf die US-Version zurück
  • Bei der Installation geht es nach der Eingabe des Host name nicht mehr weiter
  • Nach der Installation kann man sich nicht ins Backend einloggen, weil der Shop statt der IP doch wieder localhost verwendet
  • Nach der Installation will der Shop Cookies aktivieren, diese sind aber bereits aktiviert

Soll noch mal einer (ich) sagen, ich gebe schnell auf…
Ach ja – Sollte irgendjemand dank dieses Posts einem Nervenzusammenbruch entgehen, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen!

Gute Nacht!
Und wie gut die werden wird!

Apr 122011
 

Seit einiger Zeit können sich völlig gelangweilte, unterforderte Menschen im Internet Probleme kaufen, ist ja kaum zu glauben. Und es gibt tatsächlich Publikum, das sich für diesen Sch sich meinem Verständnis entziehenden Hype begeistert und gutes Geld in solche Aufgaben wie „Besorgen Sie sich 100 Ziegelsteine, errichten Sie auf offener Straße eine Mauer, bringen Sie ein Graffiti an und zerstören Sie ihr Werk dann mit einem Vorschlaghammer“ investieren.*

Sagt mal, geht’s noch?

Also Leute, wenn ihr wirklich so viel überflüssige Zeit habt, dass ihr sie mit sinnfreien, kostenpflichtigen Anweisungen eines Unbekannten totschlagen müsst, dann hätte ich hier ein paar absolut kostenfreie, nicht minder hirnlose Anregungen für euch:

  • Finden Sie heraus, wieviele Nudelpampe-verklebte Strumpfhosen man täglich maximal ertragen kann.
  • Kauen Sie so lange auf einem Stück Brot, bis man es mühelos in das Gewebe einer Tischdecke einarbeiten kann.
  • Finden Sie heraus, ab wie vielen Schnupfennasen man für einen adäquaten Taschentuch-Vorrat anbauen muss.
  • Niesen Sie so oft, bis erste Schäden an einem beliebigen Organ nachweisbar sind.
  • Finden Sie heraus, wie oft ein Computer abstürzen muss, bevor man endlich die vermaledeite Grafikkarte austauscht.
  • Stecken Sie so viele Spielfiguren wie möglich hinter die Griffklappe eines Geschirrspülers und holen Sie sie danach auch wieder raus.
  • Finden Sie heraus, wie voll eine Windel maximal sein darf, um gerade noch nicht auszulaufen.
  • Schreiben Sie so viele Hass-Mails an einen Softwareentwickler, dass auf dessen Webseite freiwillig auf einen Bug in der alten Version hingewiesen wird.
  • Finden Sie heraus, ab welchem Geisteszustand man psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen sollte.
  • Verteilen Sie Ihr Mittagessen so großflächig auf Ihrem Körper, dass Sie noch den ganzen Tag Reste davon verstreuen können.
  • Finden Sie heraus, wie oft man vergeblich versuchen muss, sich an gute Einfälle zu erinnern, bevor man sie endlich gleich aufschreibt.
  • Schreien Sie eine halbe Stunde lang in einer hochfrequenten Tonlage ohne hörbare Beeinträchtigungen der Stimmbänder zu erleiden.

Na, was dabei?
Ich weiß, euch geht es um das Erfolgserlebnis, das positive Gefühl, eine Aufgabe bewältigt zu haben.
Aber kann man dann nicht ein Bild malen, ein paar Kilometer joggen oder ein Vogelhäuschen basteln? Einfach in irgendeiner Form Eigeninitiative aufbringen?
Damit kommt man zwar nicht in die Hall of fame und es ist auch nicht ganz so cool, aber glaubt mir, es befriedigt wesentlich mehr, wenn man sich das zu lösende Problem vorher auch noch einfallen lässt…

 

*Habe ich irgendwo im Fernsehen gesehen – sorry, genauer kann ich die Quelle nicht angeben.

Apr 112011
 

Fotoprojekt zwölf2011

Eigentlich hatte ich heute gar keine Zeit, eigentlich war es gestern viel schöner als heute, eigentlich bin ich noch zu angeschlagen. Eigentlich. Aber egal, ich bin trotzdem mit den drei Zwergen losgezogen, um mein Aprilfoto zu machen, weil es dieses zarte Grün, dieses bildgewordene Frühlingserwachen in einer Woche nicht mehr gibt.

Voller Vorfreude habe ich meinen Standort angepeilt, die Kamera gezückt und – Akku alle. Verdammmichnocheins, heute läuft wirklich alles außerhalb meiner Wunsch-Realität-Schnittmenge (dazu vielleicht morgen mehr).
Aber ich gebe nicht auf, nein, niemals!
Also habe ich am frühen Abend noch einen Versuch gestartet, dieses Mal mit vollem Akku, und dafür auch die Last des Einkaufens auf mich genommen – im Gegenzug musste ich die (daheim gebliebenen) Kinder nicht wieder chirurgisch von den Trimmgeräten trennen.

Und endlich war es geschafft – der Auslöser machte das ersehnte Geräusch, während sich das Pärchen auf der Bank neben mir etwas gestört fühlte (was mir ausnahmsweise völlig egal war).
Eigentlich passt ja diese Abendstimmung gar nicht so sehr zum Frühling, aber dafür konnte ich ein bisschen von diesen traumhaften Eintags-Grüntönen einfangen, so lange sie noch von der Sonne gestreichelt werden.

Ich wünsche euch viel Freude mit meinem was-lange-währt-wird-endlich-gut-April-Bild!

Apr 062011
 

Im dritten Teil meiner „Ganzheitliches Heilen“-Reihe (hier findet ihr Teil 1 und Teil 2) möchte ich etwas vorstellen, was mir besonders am Herzen liegt:

Familienstellen

Jeder Mensch geht davon aus, dass er nach seinem freien Willen handelt und stets eigenständige Entscheidungen fällt, die höchstens aufgrund äußerer Umstände modifiziert werden. Wir fühlen uns als Individuen mit eigener Meinung, die wir uns im Laufe der Zeit gebildet haben. Natürlich wissen wir um den Einfluss der Erziehung und die Prägung durch das elterliche Vorbild. Was uns nicht bewusst ist, sind die viel tiefer greifenden Auswirkungen, die Schicksalsschläge und Ereignisse, die in früheren Generationen stattfanden, bis in unser Leben haben. Sie beeinflussen unser Verhalten und damit unsere Entscheidungen, weil wir unbewusst unverarbeitete Gefühle unserer Ahnen übernehmen, um einen Ausgleich zu schaffen. Dadurch folgen wir festen Verhaltensmustern, ohne es wahrzunehmen (was häufig als ererbter Charakterzug interpretiert wird).

Beim Familienstellen werden die diesen Mustern zugrundeliegenden, unverarbeiteten Erfahrungen spürbar und können einer Lösung zugeführt werden. Durch das Abgeben der nicht zu uns gehörenden Gefühle und Verantwortlichkeiten können wir wieder zu einem unbeeinflussten, eigenen Weg zurückfinden. Die Vorgehensweise ist dabei, aufgrund eines bestimmten Problems die zugehörige Ahnenkonstellation (in Form von stellvertretenden Personen) in der Weise aufzustellen, wie sie zum Zeitpunkt des Geschehens bestand. Durch äußere Anleitung werden die Beteiligten zu einer friedvollen Lösung des bestehenden Konflikts bewegt und entlassen dadurch die aufstellende Person aus den ihr nicht zugehörigen Verantwortlichkeiten.
Familienstellen kann eigentlich bei allen Arten von Problemen angewandt werden: Familiäre Konflikte, Partnerschaftsthemen, Blockierungen, Ängste, Depression, Krankheit, Differenzen am Arbeitsplatz etc.

Ich liebe diese Methode deswegen so sehr, weil ich als verkopfter Rationalist immer versuche, alle Probleme auf geistiger Ebene zu lösen und das funktioniert hier schlicht und einfach nicht. Alle Beteiligten handeln impulsiv und emotional, man kann sich nichts „zurechtdenken“.

Wer am Familienstellen teilnehmen möchte, sollte darauf achten, dass es im Freien stattfindet, in geschlossenen Räumen entsteht schnell „dicke Luft“. Außerdem ist es faszinierend, wie die Natur diese Prozesse oft unterstützt oder spiegelt.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen diese Methode näherbringen, eventuelle Fragen beantworte ich gerne – schreibt mir einfach eine Mail.

Apr 022011
 

So lautete der Betreff der Mail, die heute ganz unverhofft von Miki eintrudelte und ein tolles Stöckchen zu seiner Endstation – nämlich mir – beförderte. 25 kreative Blogger waren bisher schon mit ihren Beiträgen an diesem Gesamtkunstwerk beteiligt, was mir meine Aufgabe, ein freies Plätzchen zu gestalten, etwas erschwerte…

So sah das Werk also aus, als  Nicky zuletzt Hand angelegt hatte:

Und dann musste noch irgendwo ein Hase untergebracht werden (habt ihr etwas anderes erwartet?):

Ein Godzilla-Hase in diesem Fall. Heißt so etwas dann Haazilla…?

Na, auf jeden Fall hat es viel Spaß gemacht, dem Bild beim Wachsen zuzusehen (alle Stationen könnt ihr euch übrigens hier ansehen) und den letzten Beitrag beizusteuern.
Vielen Dank, Miki! Bis zum nächsten Mal!

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