Feb 282011
 

Ganze 18 Tage ist es jetzt schon her, dass ich das letzte Mal einen Artikel verbrochen habe – zum einen aus zeitlichen Gründen, zum anderen war mir einfach nicht nach Schreiben. Faul und träge habe ich meine Abende auf dem Sofa verbracht und mein verstaubtes Laptop aus der Ferne betrachtet, während meine Hirnströme ungefähr so viel Spannung erzeugten wie das tägliche Fernsehprogramm.

Heute muss ich aber endlich mal wieder ran, schließlich ist das die letzte Gelegenheit für mein Februar-Bild zum Projekt zwölf2011 – das ich übrigens schon am 04. Februar geschossen und dümpeln lassen habe, weil ich auf ein besseres hoffte. Na ja, jetzt bin ich froh, dass es da ist, sonst gäbe es gar keines und heute habe ich beim besten Willen keine Zeit mehr für einen Fototermin.

Erfreut euch also am letzten Februarschnee, seid mir bitte nicht böse, dass ich einen selbständig-drei-Kinder-Haus-Garten-burnout-Durchhänger hatte und rechnet mit neuen Posts…

Feb 102011
 

Ich bin ja einer der Menschen, die direkt von der weitreichenden Vernetzung profitieren, weil ich so ziemlich alles am heimischen Bildschirm erledigen kann: vom Geburtstagsgeschenk-Kauf bis zum Anzeigenauftrag, von der Strickanleitung bis zur Online-Recherche. Anders könnte ich mir auch kaum meine Selbständigkeit erhalten.

Seit einiger Zeit baut sich allerdings ein massives Problem auf, das mehr und mehr meine Web-Freude trübt: meine DSL-Leitung stirbt. Ich habe das dumme Gefühl, dass jede Neuerschließung in der Umgebung genau und ausschließlich von meiner Leitung abgezweigt wird. Das geht so weit, das ich bei meinem DSL-Anbieter inzwischen 5 € Nachlass bei der DSL-Grundgebühr bekomme, weil die zugesicherte Geschwindigkeit nicht annähernd erreicht wird.
Noch ein paar vernetzte Haushalte und ich bekomme einen persönlichen Eilboten, der DVDs zustellt – weil es schneller geht als der Upload.

Richtig lästig wird das bei eiligen Druckdaten:
„Moment, ich schicke schnell den Katalog – morgen oder übermorgen sollte er da sein…“
Wenn das fußlahme DSL-Männchen mit seinen müden 192 kbit/s nicht unterwegs schlapp macht.

Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat heute auch noch mein Handy seinen Dienst verweigert: das Touch screen hat neuerdings Berührungsängste, sprich, weigert sich, Eingaben anzunehmen. Herzlichen Dank.

Also krame ich wieder meinen alten Tasten-Knüppel aus der Kiste auf dem Speicher – Ach! Da ist ja auch noch das alte ISDN-Modem! Das nehme ich vorsichtshalber auch gleich mit nach unten…

Feb 082011
 

Mein lieber Mann, da habe ich etwas angestellt mit meinem eigenen Theme – die Optik ist ja schon ganz gut, aber die Funktionalität lässt noch zu wünschen übrig…

Momentan bin ich fast schon so weit, a-aa-uu-f-f-zuu-gee–zu-gee – Moment, ich muss mich sammeln – auf-zu-geben. Ein Begriff, der normalerweise nicht zu meinem Wortschatz gehört. Aber es geht einfach zu viel Zeit drauf, das kann bzw. sollte ich mir gerade nicht leisten.

Aber eigentlich wollte ich ja von meinem lieben Mann erzählen, der geduldig meine unendlichen PHP-Versuche erträgt, nächtliche Programmieraktionen (der Tag ist für den Beruf und die Kinder da) toleriert und dann auch noch auf meine Frage, ob ich besonders ausdauernd oder besonders stur bin, mit „Ich würde sagen, ehrgeizig“ antwortet.

Sogar der Sonntagsspaziergang diente zum Teil dem Blog, weil ich seit dem Entmotten meiner alten Kamera wieder mehr und mehr dem Fotografie-Virus verfalle – aber den hatte ich ja vor 10 Jahren schon einmal, damit komme ich klar.

Und um jetzt den Spagat zum folgenden Bild zu meistern, noch ein lieber Mann: ein Entenmann nämlich.

Feb 062011
 

So, als erstes möchte ich mich bei allen Lesern für eventuelle Unannehmlichkeiten entschuldigen, die meine Radikal-Aktion verursacht hat, aber jetzt ist der Umzug auf den neuen Server nach diversen technischen Problemen endlich erledigt.

Und weil ich Probleme (scheinbar) am liebsten im Verbund habe, musste ich auch noch ein eigenes Theme basteln.
Ganz zufrieden bin ich zwar noch nicht, aber ich will endlich wieder ordentlich posten können, deswegen müsst ihr den Anblick ertragen, bis ich Zeit habe, alle Mängel zu eliminieren.

Ich hoffe, dass alles so weit wieder funktionsfähig ist, wenn nicht, würde ich mich über eine Nachricht freuen.
Ansonsten wünsche ich euch eine gute restliche Nacht – hoffentlich bis bald.

Feb 032011
 

Dass sich im technischen Bereich einiges getan hat in den letzten 30 Jahren ist ja allen bekannt, daher überrascht es auch nicht wirklich, wenn dreijährige Kinder heute mit Fernseher, Receiver und Wii jonglieren können, ohne mit der Wimper zu zucken.
Was mich aber trotzdem erstaunt, ist der Umgang mit den (sprachgesteuerten) Menüs in eben diesen elektronischen Geräten. Da wird mal schnell hier und hier und hier geklickt, da reguliert, dort aufgedreht – und schon ist die Remote angemeldet, das Spiel gestartet und es kann losgehen.

SO WEIT WÄRE ICH GAR NICHT GEKOMMEN – AUF PORTUGIESISCH!

Ja genau, so sieht’s aus. Falsche Sprache ausgewählt und gar nicht gemerkt.
Ich glaube, meine Tochter hat mir gerade demonstriert, wie Analphabeten unerkannt ein ganzes Leben lang den Alltag meistern: immer gut zugucken, ein fotografisches Gedächtnis aneignen und anderen den Vortritt lassen, bis alles gespeichert ist.

Und im Zweifelsfall gibt es immer noch den einen oder anderen Trick:
„Ich schaff‘ des Lebbell nicht, des muss der Super-Assntent machen!“

Zu Deutsch:
„Dieses Level ist zu schwierig für mich, ich werde den Super-Assistenten aktivieren.“
Oder so.

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