Jan 112011
 

ChristbaumUnsere Familie besitzt das Stuntman-Gen, das ist ja inzwischen bekannt – selbst unsere Dreijährige ist schon unglaublich hart im Nehmen. Besonders deutlich wurde das am letzten Wochenende, an dem uns unser Christbaum verlassen musste: gerade noch schreckt sie die Stechfichte ab, im nächsten Moment kann sie schon selbständig zwar nicht den Schlafanzug aus-, aber schon Handschuhe anziehen und entreißt dem wehrhaften Gehölz erbarmungslos den Weihnachtsschmuck, bis es auch die Nadel-Weitwurf-Taktik aus Gründen der Ineffektivität – vielleicht auch, weil die Munition ausgeht – einstellt. Und bevor es weiß, wie ihm geschieht, verliert es den Boden (bzw. Halter) unter den Füßen und tritt seinen letzten Weg an. Ein kurzes „Der piekst in meinen Bauch!“ beim Raustragen und schon liegt der einst wunderschöne Baum traurig und etwas nackt im Schnee.
Aus.
Vorbei.
Aber unsere Kleine zeigt zuguterletzt doch Herz und meint wehmütig: „Die arme Baum!“

Ja, das Leben ist hart. Besonders für Stechfichten.

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  2 Responses to “Gefahr ist unser Geschäft – Teil II”

  1. Autschn. Ganz schön schmerzhaft pieksen können die ollen Nadeln… aber deine Kleine ist ja wirklich hart im Nehmen.. :yes:

    Unserer ist vor einigen Tagen nun auch rausgeflogen… er ist zwar überhaupt kein Nadelferkel gewesen, aber sah zuletzt ziemlich traurig aus mit seinen trockenen, herabhängenden Zweigen (wir vergessen nämlich jedes Jahr, Wasser in den Baumständer zu füllen.. :oops: )

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend!

  2. Unsere Bäume verdursten auch desöfteren, vor allem, weil unser Kamin ständig in Betrieb ist… :wilt:

    Dir auch einen schönen Abend! Oder eher gute Nacht? :wink:

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