Jan 312011
 

Als ich heute so durchs abendliche Fernsehprogramm zappte, stolperte ich über eine unglaublich interessante Sendung auf 3sat zu einem Thema, mit dem ich mich zur Zeit intensiv beschäftige, dem geistigen Heilen. Was ich nicht wusste: es gibt schon jede Menge Studien, die diese Zusammenhänge belegen und tatsächlich auch Krankenhäuser, die auf die Wirksamkeit der eher ungewöhnlichen Heilmethoden setzen.

Informationen dazu gibt es unter http://www.das-geheimnis-der-heilung.de

Jan 292011
 

Fotoprojekt zwölf2011

Nachdem ich lange hin- und herüberlegt habe, ob ich mich an diesem tollen Projekt von Jana beteiligen soll/kann, hat mir das gestrige Wetter kurz vor Anmeldeschluss eine Steilvorlage geliefert, die man einfach nicht ausschlagen kann.
Blauer Himmel, Sonnenschein und dazu noch frischer Schnee – was will man mehr für ein ich-mache-das-zum-ersten-Mal Januar-Bild?

Also habe ich meine alte Spiegelreflexkamera rausgekramt, die Kinder eingepackt und eine Runde um den Stadtweiher gedreht, um das Motiv meiner Wahl abzulichten. Mehr als 30 Bilder habe ich davon geschossen in den unterschiedlichsten Ausführungen – um zuhause festzustellen, dass es mir doch nicht gefällt und ein anderes Bild viel schöner ist. Zumindest hatte ich hier nicht die Qual der Wahl, von diesem Motiv waren es nur zwei und eines davon unterbelichtet.

Hier also mein erster Beitrag zum Projekt zwölf2011 (so ich mitmachen darf):

Dreiburgenstadt Riedenburg

Motiv: Die Dreiburgenstadt Riedenburg
(Stadtweiher an der Einmündung Schambach in den Main-Donau-Kanal)

Und mein nächstes Projekt ist dann wohl die Suche nach einem neuen Theme, bei dem man auch etwas größere Bilder posten kann. ;)

Jan 282011
 

SchneeHallo liebe Leser – mir geht es gut.
Ich bin noch nicht in Ruhestand.
Der Winter ist noch nicht vorbei.
Meine Große geht noch nicht ins Gymnasium.
Die Mittlere noch nicht in den Kindergarten.

Rein vom Zeitaufwand und den Leistungen her, die zu diesen Themen in der letzten Zeit erbracht worden sind, sollte das alles schon längst eingetreten sein.
Gefühlsmäßig zumindest.
Ist es aber noch nicht.

Aber was soll die Jammerei, eigentlich läuft doch alles prima:

die Kleine hat erst geweint, als sie vom Kindergarten wieder nach Hause musste und die Große hat nach Mamas Eselsbrückenpaukerei (europäische Länder und Hauptstädte, deutsche Bundesländer und Hauptstädte, bayerische Regierungsbezirke und Hauptstädte) eine Eins geschrieben – somit haben wir die Aufnahmeprüfung umschifft und Mama kann jetzt auch ad hoc alles aufzählen (was sie vorher noch nicht konnte *räusper* bzw. *schäm*).

Der Winter wird sich zwar noch nicht verabschieden, erfreut mich aber gerade mit Sonnenschein und Glitzerschnee und das mit dem Ruhestand ist auch noch nicht so eilig – ich habe gerade einen Rucksack voll schöner Aufträge…

Wenn es also wieder ein bisschen dauert bis zum nächsten Post – (noch) nicht verzweifeln.
Ich habe gerade Spaß.

P.S.: Sollte jemand von euch Langeweile haben, kann er die „noch nicht“-Anzahl dieses Posts bestimmen.

Jan 212011
 

Bei der FAZ gibt es ja dieses nette Spielzeug, bei dem man testen kann, welchem Autor der eigene Schreibstil am meisten ähnelt. Also habe ich einige Textproben eingegeben, um zu sehen, was dabei herauskommt – und das Ergebnis war nicht ganz eindeutig.

Ich schreibe nämlich wie:
Ildiko von Kürthy: Wurmloch
Melinda Nadj Abonji: Hirnversagen
Friedrich Nietzsche: Was kommt dann?
Georg Trakl: Winternacht
Charlotte Roche: Morgen wird alles anders

Aber nachdem es doch eine Schriftstellerin gab, bei der ich mehr als einen Treffer hatte, werde ich eben dieses Zertifikat hier platzieren:

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Jan 182011
 

Unsere Dreijährige hat mir heute wieder mal ganz charmant und diplomatisch die Meinung gesagt.
Als ich in ihrem Zimmer stand, unseren Jüngsten auf dem Arm, und ihm ein Liedchen vorträllerte, meinte sie doch eiskalt:

„Mama, die Musik ist schön – aber nicht ganz schön.“
Dabei verzog sie den Mund, so seitlich zur Nase hin.

Aber so schlecht singe ich doch auch wieder nicht – oder doch?
Ich verzichte jetzt vorsichtshalber mal auf eine Audio-Datei.

Jan 172011
 

Blogparade BlümchenMakro

So, vor Kurzem habe ich mich für mein erstes Stöckchen bei Miki angemeldet und jetzt lege ich mit meiner ersten Blogparade, die ich zufällig bei Jana gefunden habe, noch eins drauf – weil es am Sonntag sonnig war und schon nach Frühling gerochen hat und ich deshalb ein schönes Makro von unserem Osterkaktus, der heuer schon kurz nach Weihnachten blüht, machen konnte.
Auf dem nächsten Bild folgen Tagetes, die ich im August im Garten fotografierte und die hier schon alleine deswegen gewürdigt werden müssen, weil sie mich trotz widrigster Wetterbedingungen von Juni bis November mit Blüten beglückt haben. Das Schlusslicht bildet eine Wachsblume, die im Frühjahr blühte und bei den meisten spätestens dann rausfliegt, weil der ganze Boden klebt…

Osterkaktus

Tagetes

Wachsblume

Jan 162011
 

Kind aufgeräumtUnser Jüngster hat uns einige Zeit ganz schön auf Trab gehalten, weil er ununterbrochen ohne Rücksicht auf Verluste irgendwelche waghalsigen Manöver startet. Mit 10 Monaten fing er an, auf Stühle zu klettern und auf der Sitzfläche stehend an der Lehne zu rütteln, so dass wir diese irgendwann auf die Seite legten. Danach kletterte er auf die Stühle und schlüpfte rückwärts unter der Armlehne durch wieder nach unten – 10, 15 Mal hintereinander. Oder vom Stuhl auf den Tisch. Als nächstes flitzte er wie der Wind die Treppen nach oben, wenn eine Tür offen blieb. Im Moment klettert er auf den Hochstuhl unserer Dreijährigen, um aus ihrem Glas zu trinken. Oder unter seinem Stuhl durch, wo er sich dann verklemmt.
Aber weil er seine Eltern liebt und begriffen hat, dass er uns eine Herzattacke nach der anderen beschert – vielleicht ist er aber auch einfach vorsichtiger geworden – versucht er nicht mehr, sich umzudrehen und denselben Weg zurückzugehen. Wenn er in einer verfahrenen Situation steckt, lässt er uns das wissen.
Ganz dezent.
Mit einem „Äh — äh — äh“, so wie bei „Äh – ich habe da ein Problem.“
Und wartet, bis wir kommen.

Wenn wir also ein „Äh — äh — äh“ hören, wenn er nicht gerade neben uns steht und hochgehoben werden will, dann stecken vielleicht seine Finger in einer geschlossenen Schublade. Oder er hängt mit einem Bein auf Halshöhe quer unter dem Hochstuhl. Oder er ist auf eine Höhe geklettert, bei der er mit auf den Bauch legen und Füße runterhängen keinen Boden mehr erreicht – bzw. sich nicht mehr auf den Bauch legen kann (siehe Bild).

Dann flitzen wir los und retten ihn, mit erhöhtem Puls, aber ohne Herzinfarkt.
Ist das nicht toll?

Ob er nie schreit und kein Schmerzempfinden hat?
Doch, doch – wenn ich ihm auf die Finger klopfe, weil er mich zwickt, dann kann er ganz herzzereißend heulen.

Jan 132011
 

Heute ist mein Mann unserer Dreijährigen beim die-Kinder-um-den-Küchenblock-hetzen versehentlich ein bisschen (gebremst) auf den Finger getreten. Ihre Reaktion war ein erschütterter Gesichtsausdruck und der Kommentar: „Du hast mir wehgetan! Aber ich bin doch dein Kind?!“

Jan 112011
 

ChristbaumUnsere Familie besitzt das Stuntman-Gen, das ist ja inzwischen bekannt – selbst unsere Dreijährige ist schon unglaublich hart im Nehmen. Besonders deutlich wurde das am letzten Wochenende, an dem uns unser Christbaum verlassen musste: gerade noch schreckt sie die Stechfichte ab, im nächsten Moment kann sie schon selbständig zwar nicht den Schlafanzug aus-, aber schon Handschuhe anziehen und entreißt dem wehrhaften Gehölz erbarmungslos den Weihnachtsschmuck, bis es auch die Nadel-Weitwurf-Taktik aus Gründen der Ineffektivität – vielleicht auch, weil die Munition ausgeht – einstellt. Und bevor es weiß, wie ihm geschieht, verliert es den Boden (bzw. Halter) unter den Füßen und tritt seinen letzten Weg an. Ein kurzes „Der piekst in meinen Bauch!“ beim Raustragen und schon liegt der einst wunderschöne Baum traurig und etwas nackt im Schnee.
Aus.
Vorbei.
Aber unsere Kleine zeigt zuguterletzt doch Herz und meint wehmütig: „Die arme Baum!“

Ja, das Leben ist hart. Besonders für Stechfichten.

Jan 072011
 

Die Animationen, die ich normalerweise erstelle, beschränken sich meist auf Ein- oder Überblendungen, Transformationen oder ähnliches, weil alles frei gezeichnete einfach zu zeitaufwändig (und teuer) ist. Aber als ich vor Kurzem über ein kleines Progrämmchen stolperte, mit dem man schnell ein paar Skizzen übereinander legen kann, musste ich es natürlich ausprobieren. Das Ergebnis:
NATÜRLICH ein Hase. NATÜRLICH schwarzer Humor.
Ich präsentiere: DER HERZINFARKT.

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