Nov 162010
 

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel aufgestöbert, der auf eine neu entdeckte Komponente bei verschiedenen Krankheiten hinweist. Die Rede ist von nicht wahrnehmbaren Mikroentzündungen, die auch bei bisher nicht mit Entzündungen in Verbindung gebrachten Krankheiten wie Arteriosklerose, Alzheimer, Darmkrebs und Diabetes eine Rolle spielen. Falsche Ernährung und häufiger Stress bilden den Nährboden für diese Entzündungen, vor allem der Konsum von Kohlenhydraten, der einen erhöten Insulinspiegel verursacht. Das Insulin wiederum wandelt Linolsäure (Omega-6) in Arachidonsäure um, aus der unter anderem die den Entzündungsstoffwechsel antreibenden „schlechten“ Prostaglandine der Serie 2 entstehen. Das heißt, je mehr Insulin und Arachidonsäure, desto mehr Entzündungen und alles beginnt im Fettgewebe, da es der Hauptspeicher für Arachidonsäure ist.

Diese Mikroentzündungen finden sich häufig auch schon bei scheinbar Gesunden, nachweisbar sind sie über AA- und EPA-Wert, der optimalerweise bei 1,5 liegen sollte und beim Durchschnittsamerikaner (oh Wunder) bei 12 liegt. Selbst Depressionen stehen mit diesen Werten in Zusammenhang.
Werden entzündungsbedingte Krankheiten erkannt, kommen meist Medikamente zum Einsatz, die die Prostaglandine der Serie 2 hemmen, gleichzeitig aber auch deren natürliche Gegenspieler – dadurch werden zahllose andere Prozesse unterdrückt und das Asthma- und Allergierisiko steigt, zusätzlich sinkt die Entgiftungsfähigkeit der Nieren. Eine bessere Wahl wäre das in der Natur (in Algen, Lachsen und Flamingos) vorkommende Astaxanthin, das eine ungewöhnlich hohe antioxidative und entzündungshemmende Wirkung besitzt, leider aber bei uns so gut wie unbekannt ist. Sehr wirksam sind auch Curcuma, Weihrauch, SOD (Spirulina), Omega-3-Fettsäuren (Leinsamen, Hanfsamen, Walnüsse) und Sesamin (Sesam).

Was wieder einmal zeigt: Du bist, was Du isst. Und was Du denkst. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Der Originalartikel ist zu finden auf www.raum-und-zeit.com unter:
Gefährlichen Mikroentzündungen vorbeugen
Von Michael Göhner, Viernheim

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