Nov 292010
 

Hier sitze ich nun, rieche wie Südtiroler Speck (habe zu früh Holz nachgelegt und den Gang kurzfristig in eine Räucherkammer verwandelt), sehe aus wie ein Honigkuchenpferd (habe den Adventskalender fertig *grins*), fühle mich an wie ein Hase (das tue ich doch immer?! – ach nein, der Kuschelpullover war’s) und präsentiere euch meinen ersten Online-Adventskalender.

Ab übermorgen könnt ihr euch jeden Tag auf ein Bild, eine Zeichnung oder einen Spruch freuen – auf jeden Fall etwas, das ich selbst gemacht habe und das mit Winter und/oder Weihnachten zu tun hat.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Türchen-Aufpfriemeln ohne Pfriemeln und eine wundervolle Zeit!

Nov 282010
 

WinterEigentlich wollte ich heute meinen Online-Adventskalender einstellen, aber mir kam da was dazwischen…
Also wünsche  ich euch wenigstens noch einen wunderschönen ersten Advent-Abend und hoffe, dass ich morgen etwas mehr Zeit finde.

Gute Nacht!

Nov 262010
 

Mögen mir alle Mathematiker die lachse Auslegung des Begriffes verzeihen, aber ich habe das Gefühl, dass die unendlich vielen Stunden, die man glaubt, vor Weihnachten zur Verfügung zu haben, auf  Null abgebildet werden.
Diese Woche mache ich noch dies und das und jenes – pft, gar nichts mache ich, NULL Zeit.
Na gut, es ist ja jetzt nicht so, als wäre das etwas Neues, aber speziell jetzt, wenn die Tage kürzer und die „To do“-Listen länger werden, kann einen schon der Mut verlassen beim Anblick der vielen Pflichten, die man in die wenigen Tage quetschen muss.

Dabei gibt es so viel Schönes in der Vorweihnachtszeit:
Mit den Kindern im Wald (mit etwas Glück im Schnee) spazieren gehen, die Große Kekse in Schokolade tauchen lassen, der Kleinen ein Versteck aus Wohnzimmersesseln und Wolldecken bauen. Die Wohnung dekorieren und sich über ein gefühlvolles „Ist das sön (schön), Mama!“ freuen. Ein Bild malen. Kerzen anzünden. Und endlich wieder einen Artikel schreiben. Das ist echter Luxus.

Nov 222010
 

HansVor Kurzem entdeckte ich diesen wunderschönen Weblog, der das Leben, die Welt und den Menschen in so schillernden Farben zeichnet, dass man nicht mehr aufhören kann, zu lesen.  Als mir auch noch ein eigener Artikel gewidmet wurde, war ich natürlich endgültig hin und weg; Kays Schöpfung „Hans“ hat es mir sowieso angetan…
Deswegen hatte ich auch das dringende Bedürfnis, der Figur ein Gesicht zu geben und nach langer Abstinenz wieder einmal den Zeichenstift gezückt – das Ergebnis seht ihr oben. Ich hoffe, es ist mir gelungen, seinen Charakter einzufangen. Aber das kann wohl nur Hans selbst entscheiden…

Nov 212010
 

Ich habe es ja immer geahnt – in unserern Adern fließt blaues Blut. Unsere dreijährige Tochter hat uns heute endlich ihren wahren Namen offenbart:

Kuste von DiBaaten.

Was für ein edler, klangvoller Name, nicht wahr? Nicht zu pompös, aber doch außergewöhnlich, zurückhaltend, aber nicht schlicht.
Wie sie darauf kommt?
Zum einen kann sie kein „r“ sprechen. Zum anderen hat sie noch gewisse Probleme mit der Zuordnung bestimmter Artikel.
Aber eigentlich wollte sie nur ein Stück Kruste vom Braten.

Nov 202010
 

All die kinderlosen Menschen haben ja gar keine Ahnung, auf welche Sinnes-Reize sie verzichten müssen, sie würden es nicht für möglich halten, welche Erfahrungen man mit dem Nachwuchs erleben darf. Alleine schon die verschiedenen Arten, Schmutz wahrzunehmen:
Wenn die Große mit den Spielplatzstiefeln nach oben läuft, um etwas aus ihrem Zimmer zu holen, hinterlässt sie Schmutz, den man deutlich sehen kann. Hat der Kleine dagegen die Windeln voll, ist das momentan optisch nicht wahrnehmbar, dafür kann man es sehr gut riechen. Und wenn ich nach dem Frühstück unter dem Tisch sauge, finde ich Schmutz, den man nicht riechen, kaum sehen, aber dafür hören kann. Fühlen kann man Schmutz natürlich auch und besonders unterhaltsam gestaltet sich das in Form von Waschtag-Hosentaschen-Raten:
„Du glaubst nicht, was heute in ihrer Hosentasche war.“ – „Hat es sich bewegt?“ – „Nein.“ – „War es weich?“ – „Ja.“ – „War es glitschig?“ …

Allerdings können die Sinne auch trügen:
Wenn wir uns im Dunkeln nach oben ins Bett schleichen, zum Beispiel. Ich höre ein Scheppern und flüstere: „Dem Klang nach war es der Spielzeugbagger.“ Und mein Mann flüstert, etwas gequält: „Dem Schmerz nach war es ein echter Bagger!“
Neulich rief mein Mann vom Flur ins Wohnzimmer: „Pfui Teufel, ich bin auf eine Nacktschnecke getreten!“ Ich lächle mild. Der Ahnungslose, ihm fehlt einfach die Übung. Das war sicher ein Stück Banane. Nein, die Konsistenz stimmt nicht ganz, ein eingespeicheltes Stück Breze. Genau.
Ich hole Besen, Schaufel und Lappen und eile ihm zu Hilfe. Und, was soll ich sagen, es war tatsächlich eine Nacktschnecke.
Na ja, keiner ist vollkommen.

Nov 192010
 

Heute habe ich zufällig Fotos von zweien meiner Werke gefunden, die es tatsächlich bis in eine Ausstellung geschafft haben.
Angefertigt wurden sie in einer Mischtechnik aus Bleistiftskizze und Aquarellmalerei.

Ich muss zugeben, die Malerei fehlt mir schon ein bisschen, aber die nötige Muße ist im Moment unerreichbar…

Burgruine

Burgruine in Lupburg

Seerosen

Seerosenteich

Nov 172010
 

Eigentlich rege ich mich ja immer auf, wenn schon Ende September Schoko-Nikoläuse und Adventskalender in den Regalen stehen. Gut, über die Nikoläuse kann ich mich ja weiterhin aufregen, aber bei den Kalendern lasse ich Gnade vor Recht ergehen, weil sie für mich plötzlich einen ganz neuen Sinn bekommen haben:

Ich kaufe mir jetzt immer einen, wenn ich einen Handwerker beauftrage.

Und nach dem ersten Telefonat darf ich auch schon das erste Türchen aufmachen. Lecker, lecker. Am 6. kommt dann der Niko-Handwerker und holt einen Kostenvoranschlag aus dem Sack – aber nur, wenn ich brav war. Und dann heißt es weiter Tage zählen und Schokolade essen bis endlich, endlich, am 24. die Handwerker vor der Tür stehen und die Geschenke bringen. Sehr teure Geschenke, aber so ist das eben, wenn man das große Türchen aufmacht.
Danach kann man in Ruhe das vollbrachte Werk genießen – und hoffen, dass man nichts umtauschen muss oder der Begriff Bescherung seine Doppeldeutigkeit zur Geltung bringt.
Hach, wie schön.
Aber irgendwie kneift die Hose plötzlich.

Nov 162010
 

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel aufgestöbert, der auf eine neu entdeckte Komponente bei verschiedenen Krankheiten hinweist. Die Rede ist von nicht wahrnehmbaren Mikroentzündungen, die auch bei bisher nicht mit Entzündungen in Verbindung gebrachten Krankheiten wie Arteriosklerose, Alzheimer, Darmkrebs und Diabetes eine Rolle spielen. Falsche Ernährung und häufiger Stress bilden den Nährboden für diese Entzündungen, vor allem der Konsum von Kohlenhydraten, der einen erhöten Insulinspiegel verursacht. Das Insulin wiederum wandelt Linolsäure (Omega-6) in Arachidonsäure um, aus der unter anderem die den Entzündungsstoffwechsel antreibenden „schlechten“ Prostaglandine der Serie 2 entstehen. Das heißt, je mehr Insulin und Arachidonsäure, desto mehr Entzündungen und alles beginnt im Fettgewebe, da es der Hauptspeicher für Arachidonsäure ist.

Diese Mikroentzündungen finden sich häufig auch schon bei scheinbar Gesunden, nachweisbar sind sie über AA- und EPA-Wert, der optimalerweise bei 1,5 liegen sollte und beim Durchschnittsamerikaner (oh Wunder) bei 12 liegt. Selbst Depressionen stehen mit diesen Werten in Zusammenhang.
Werden entzündungsbedingte Krankheiten erkannt, kommen meist Medikamente zum Einsatz, die die Prostaglandine der Serie 2 hemmen, gleichzeitig aber auch deren natürliche Gegenspieler – dadurch werden zahllose andere Prozesse unterdrückt und das Asthma- und Allergierisiko steigt, zusätzlich sinkt die Entgiftungsfähigkeit der Nieren. Eine bessere Wahl wäre das in der Natur (in Algen, Lachsen und Flamingos) vorkommende Astaxanthin, das eine ungewöhnlich hohe antioxidative und entzündungshemmende Wirkung besitzt, leider aber bei uns so gut wie unbekannt ist. Sehr wirksam sind auch Curcuma, Weihrauch, SOD (Spirulina), Omega-3-Fettsäuren (Leinsamen, Hanfsamen, Walnüsse) und Sesamin (Sesam).

Was wieder einmal zeigt: Du bist, was Du isst. Und was Du denkst. Aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Der Originalartikel ist zu finden auf www.raum-und-zeit.com unter:
Gefährlichen Mikroentzündungen vorbeugen
Von Michael Göhner, Viernheim

Nov 152010
 

Kennt ihr den Maulwurfn?
Vor Kurzem habe ich ihn bei Magrat zum ersten Mal gesehen und ich bin der Meinung, so etwas darf man nicht verpassen.  Also habe ich mir mal ein Filmchen rausgepickt, das mir besonders gut gefällt. Lehnt euch zurück und lasst es wirken.

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